Casinos in Las Vegas

Der Traum vom schnellen Geld: Wie viele Menschen haben ihn dabei bis nach Las Vegas verfolgt? Die Stadt der Sünde lockt mit puren Verheißungen. Und bringt einem nichts außer großer Armut.

Las Vegas ist die Stadt der Sünde! © Flickr/wili_hybrid

Las Vegas – und sofort haben wir alle eine schillernde, neonfarbene Skyline vor uns. Hier lockt das schnelle Geld, der große Gewinn, Reichtum bis zum Rest unseres Lebens. Zumindest träumt davon der Rest der Welt, wenn er hierher reist, um in die heftige Sinnesflut einzutauchen.

Schon der Film „21“ macht es uns vor: Viele Reisende ziehen von Casino zu Casino und verzocken oft und gerne Haus und Hof beim einarmigen Banditen, beim Pokern oder beim Würfelspiel. Es gibt oft ganze Gruppen, die einzig allein zum Spielen nach Las Vegas reisen. Die Stadt der Sünde hat schon so manch Süchtigen sehr arm gemacht. Und so manch Glückseligen auch sehr reich.

Beinahe jedes Hotel in Las Vegas hat ein hauseigenes Casino. Das gehört beinahe schon zum guten Ton. Während bei uns in Deutschland das Casino noch als dekadentes Freizeithobby gilt, so ist in dieser sündigen Stadt ein Casino so selbstverständlich wie die Bäckerei am Straßenrand.

Doch Vorsicht sei geboten, so einfach wie es in dem Film aussieht, ist es leider nicht, zu Geld zu kommen. Die Gier nach dem schnellen Glück wird schamlos ausgenutzt und ist eine sprudelnde Geldquelle – für die Hotelbesitzer und Besitzer der Casinos! Die Urlauber sind nach ihrem Aufenthalt eher enttäuscht und entnüchtert – und dürfen sich auf salzige Rechnungen gefasst machen!

In Las Vegas spielen Profispieler in Millionenhöhe sowie Amateure, die mit Dollarzeichen in den Augen ihr Eigentum verjubeln. In Las Vegas trifft man alles und jeden, nur eines nicht: den gewöhnlichen Spießertypen von gegenüber. Gewöhnlichkeit gibt es anderswo, hier nicht. Exklusive Persönlichkeiten, die nach etwas Größerem suchen, zuviel Geld haben oder das Zocken zu ihrem ausgesuchten Beruf erklärt haben.
In Las Vegas pulsiert das hochkarätige Leben. Und wer diese Stadt besuchen möchte, auch nur zum „Gucken“, der möge vorsichtig sein und bleiben: Die unglaubliche Atmosphäre einer Stadt im absoluten Ausnahmezustand nimmt einen viel zu schnell gefangen. Die meisten glauben naiverweise, immun gegen das Virus des Gieres zu sein, sind es jedoch nicht.

Hier erfahrt ihr übrigens mehr zum oben erwähnten Film 21.