Der Rote Platz in Moskau

Russland ist ein riesiges Land voller geheimnisvoller Geschichten und einer brutaler Vergangenheit. Russland ist spröde, aber auch wunderschön. Und besonders Moskau bildet da kene Ausnahme.

Der Rote Platz in Moskau © Flickr/Mispahn

Moskau ist den Reichen und Schönen vorbehalten, das höre ich immer wieder. In Moskau glänzt der Prunk, das Geld, die finanziellen unbegrenzten Möglichkeiten. Die Frauen hüllen sich in ihrem Reichtum und auch die Gebäude geizen nicht mit unglaublichen, architektonischen Reizen. Nur der Vodka brennt noch genauso wie vor zwanzig Jahren in der Kehle.

Wer nach Russland reist und sich die Hauptstadt ansehen möchte, also Moskau, der kommt am sogenannten „Roten Platz“ nicht vorbei. Dieser Platz ist das Zentrum von Moskau und einer der bekanntesten Plätze auf der ganzen Welt. Kein Wunder, er ist ja nicht nur groß, sondern vereint historische Gebäude mit Sehenswürdigkeiten und wichtigen geschichtlichen Ereignissen.

Dabei hat der Name übrigens jetzt absolut keine politische Bedeutung, wie viele jetzt verständlicherweise annehmen könnten. Sondern „rot“ wurde einfach aus dem russischen Adjektiv „schön“ abgeleitet. Ursprünglich heißt der Platz nämlich „Schöner Platz“. Und schön ist der Platz tatsächlich!

Fünfhundert Meter ist er lang und hundertfünfzig Meter breit. Genug Fläche also, um vieles zu entdecken. Zum Beispiel den Lobnoje Mesto Platz. Dieser war früher für kirchliche Zeremonien angedacht, auch wurden hier Hinrichtungen vorgenommen. Dann lohnt sich auf jeden Fall noch der Besuch im Historischen Museum. Und für die anschließende Belohnung in Form eines Shoppingbummels hält das Kaufhaus her.

Das waren aber nur die wichtigsten Stationen des Roten Platzes. Auf einer Russland Tour ist er als Sehenswürdigkeit auf jeden Fall Pflicht und verspricht, viel über die Kultur und Geschichte der russischen Vergangenheit zu erzählen. Das weiß auch Wikipedia.