Großstadtleben angenehmer machen

Passend zum letzten Beitrag möchte ich heut mit euch darüber nachdenken, wie man das Leben in der Stadt angenehmer gestalten kann… 😉 !

In der Großstadt geht´s wuselig zu! Flickr/rs-foto

Wer kennt das von den alteingesessenen Großstädtern nicht? Der Bus steht von weitem an der Bushaltestelle, Türen noch weit offen, man sprintet mit einem Pappbecher voll heißem Kaffee los und kommt völlig aus der Puste beim Bus an, dessen Busfahrer aber gerade hämisch grinsend die Pforten schließt und in aller Seelenruhe auf der Straße davon gleitet. Dir steht der Mund offen, aber du kannst dich nicht lange darüber ärgern, denn nun rempelt dich jemand an, der dich auch sofort unfreundlich angrummelt und dir schwappt der ganze heiße Kaffee über Jacke und Haut. Aua. Guten Morgen.

Menschen in der Großstadt – wie Berlin – sind oft nicht sehr nett zueinander. Deshalb habe ich mir einige Punkte überlegt, wie man das Leben dort ein bisschen netter gestalten kann.

1. Lächeln
Das wohl einfachste, billigste und schnellste Mittel, um ein bisschen mehr Freundlichkeit in die pulsierende Metropole zu zaubern. Besonders in der U-Bahn fänd ich´s wichtig, mal zu lächeln. All die alltäglichen, eingefallenen und grauen Gesichter brauchen dringend eine Aufmunterung. Ein Lächeln wirkt oft wahre Wunder!

2. bookcrossing
Einmal saß ich in der U-Bahn, als neben mir ein Buch herum lag. Einsam und verlassen wartete es dort auf einen Finder, dessen Besitzer das Buch schon ausgelesen und zu meiner Freude dort zum Finden liegen gelassen hatte. Das nennt man „bookcrossing“ und bedeutet schlicht, dass du ein Buch, das du ausgelesen hast, für jemand anderes in der Stadt platzierst. Das kann auf einem Café-Tisch sein, in der U-Bahn oder in der Mensa. Ganz egal. Irgendjemand wird sich sicherlich total darüber freuen!

3. Nächstenliebe
Klingt so abgedroschen, ist aber total wichtig. Seid einfach netter zu euren Mitmenschen. Einmal fuhr ich in Hamburg eine Rolltreppe hoch und wollte mich links an den Menschen vorbei nach oben schleichen. Ein Pärchen hatte sich aber über die ganze Treppe verteilt gemütlich gemacht. Also tippte ich die Frau höflich an und bat sie, einen kleinen Schritt zur Seite zu tun, wofür ich einen verächtlichen Gesichtsausdruck plus den Worten: „Ich denk ja gar nicht dran. Sie hätten ja auch die Treppe nehmen können!“ erntete. Warum sind Menschen so? Ich verstehe das nicht, aber es verätzt mir wirklich das Leben in einer Großstadt!

In der Großstadt tendieren Menschen dazu, abzustumpfen. Damit euch das nicht passiert, solltet ihr bewusst durch das Leben, nicht in der breiten Masse unter gehen! Bemüht euch um das, was junge Menschen immer haben: Esprit, Idealismus, Engagement. Damit habt ihr viel Freude in der Stadt! 🙂 Einen kontroversen Artikel zum Großstadtleben findet ihr auch beim Spiegel.