Kinshasa – Hauptstadt der demokratischen Republik Kongo

Kinshasa©Flickr/Irene2005

Kinshasa ist mit 8, 1 Millionen Einwohnern nach Lagos und Kairo, die drittgrößte Stadt in Afrika. Die Hauptstadt der demokratischen Republik Kongo ist der wichtigste Verkehrsknotenpunkt des Landes und hat viele Universitäten und Hochschulen.

Der Kongo liegt in Zentralafrika und ist mit 2.345.411 Quadratkilometern mehr als sechs mal so groß wie Deutschland, hat mit 60,7 Millionen Einwohnern dennoch knapp 20 Millionen Einwohner weniger als die Bundesrepublik.

Die Hauptstadt Kinshasa, die während der Kolonialzeit zu Ehren des belgischen Königs, noch Léopoldville genannt wurde, ist im Jahre 1881 gegründet worden. Zur Hauptstadt wurde sie allerdings erst 1923 ernannt, was dem Stadtgebiet ein schnelles Wachstum bescherte. Im Jahre 1960 war Kinshasa bereits die größte Stadt im zentralen Afrika.

Im Jahre 1965 kam Joseph-Désiré-Mobutu an die Macht und benannte Léopoldville nach einem kleinen Dorf, das im Stadtgebiet lag. Kinshasa war geboren.

Seit 1967 versuchte ein gewisser Laurent-Désiré Kabila, Gründer der Partei der Volksrevolution den Amtsinhaber Mobutu zu stürzen, Kabila wurde 1996 zum Vorsitzenden der Allianz demokratischer Kräfte zur Befreiung des Kongo ernannt und nahm die Stadt im Mai 1997 schließlich ein und berief sich selbst ins Präsidentenamt. Mobuto floh ins Exil.

Ein bewaffneter Konflikt zwischen Rebellen und der Regierung führte 1998 schließlich wieder zu einem Bürgerkrieg, in den sich auch andere afrikanische Staaten einschalteten. Die Vereinten Nationen und andere Organisationen scheiterten mit allen Vermittlungsversuchen, da Kabila nicht bereit war mit den Rebellen zu verhandeln.

Im Sommer 1999 unterzeichneten dann fast alle am Krieg beteiligten Gruppen einen Friedensvertrag, der allerdings nur einen Monat später durch Luftangiffe im Norden des Kongos, egalisiert wurde.

Am 26. Januar 2001 wurde Kabila bei einem Attentat erschossen.Wer dafür verantwortlich ist, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Offiziellen Angaben zu Folge sollen die Rebellen Kabila getötet haben.

Seither regiert sein Sohn, General Joseph Kabila, das Land.