Las Vegas – pokern leicht gemacht?!

Pokern ist ein Trend, der viele Menschen in die Zockermetropole Las Vegas lockt. Doch wieviel Glück steckt tatsächlich hinter dem Ortsschild?

Schillerndes Las Vegas © Flickr/Las Vegas - pokern leicht gemacht?!

Las Vegas – eine Traumstadt für jeden Zocker. Hier wurde das Pokern nicht angefangen, hier wurde es erfunden. Pokerfaces kauen auf Grashalmen, Cowboys tigern mit Dreitagebärten über die Straßen und das Dollar fließt über den Tisch wie flüssiges Gold. Moderne Goldgräber sind hier unterwegs, angelockt vom schnellen Glück wie Motten vom Licht.

Die pulsierende, glitzernde Metropole inmitten einer Wüste erstrahlt nur so auf unserem Globus. Seitdem der Trend des Pokerspiels sich über den ganzen Globus ausgebreitet hat, ist Las Vegas nicht mehr sicher vor Europäern, die unbedingt ihr Geld loswerden wollen. Mal ehrlich: Ihr habt doch bestimmt auch schon mal mit dem Gedanken gespielt, in der Stadt aller Städte euer Glück zu versuchen, oder?

Doch viele Goldgräber kehren nicht mehr zurück, sondern landen als Taxifahrer in den Gossen der Stadt. Während sie neue Touristen mit denselben illusorischen Träumen vor die Casinos ankarren, haben sie selbst Hof und Hund verspielt, um zu siegen. Doch sie verloren. Nur warum? Wie kann das sein, dass sich derart sicher fühlende Spieler so mir nichts dir nichts alles auf die sprichwörtliche eine Karte setzen?

Es gibt mehrere Gründe dafür. Zum einen ist es, dass viele Hobbypokerspieler die Amis unterschätzen. Ein Amerikaner wächst mit dem Pokerspiel auf. Noch bevor er sein erstes Wort buchstabieren kann, kann er in der Regel pokern. Für ihn ist das so selbstverständlich wie für uns atmen. Während wir uns also seit einigen Monaten damit beschäftigen, uns für wahnsinnige Cracks halten, sind die Jungs aus den USA schon ihr ganzes Leben dabei. Diese Kerle darf man nicht unterschätzen. Doch leider passiert das trotzdem und zwar gnadenlos. Die Cowboys freuen sich natürlich hämisch darüber, reiben sich die Hände und sacken das Geld tief in ihre Tasche ein.

Trotzdem ist und bleibt Las Vegas natürlich eine Goldgrube. Für den, der weiß, mit welchem Werkzeug man in ihr graben sollte. Und auch bitte nicht allzu tief, sonst kommen die ganz großen Jungs, um einem auf die Finger zu gucken. Las Vegas – das schillernde, materialistische Paradies auf Erden. Wer diese Stadt betritt, wird danach eine Weile brauchen, um mit der grauen, alltäglichen Realität wieder fertig zu werden. Mehr darüber findet ihr hier.