Mumbai wird von Terroristen attaktiert, man vermutet Pakistan als Verantwortlichen

Mumbai erzittert noch unter den Nachwehen der terroristischen Anschläge, die die indische Gesellschaft – und auch den Rest der Welt – ins blanke Entsetzen stürzt.

mumbai © Flickr/ lemoncat1

Vor einiger Zeit schrieb ich einen Artikel über das protzige Gesicht Mumbais. Hier wird immerhin Bollywood geboren – kitschiges Filmerlebnis pur. Aber diese spezielle indische Szene ist auf dem Globus mittlerweile so berühmt und beliebt, dass sich jeder etwas unter diesem – von Hollywood abgekupferten – Begriff vorstellen kann.

Und nun das. Terrorismus ist die fieseste Waffe, sie trifft eine Gesellschaft immer in ihrer Achillesferse, sie ist quasi der wunde Punkt. Es ist, als würde eine ganze Stadt kalte, nackte Gänsehaut verspüren. Alle sind betroffen. Und alle haben Angst.
Drei Tage lang dauerte der Akt, wo Extremisten Hotels und ein jüdisches Zentrum attaktierten. Mehr als 170 Menschen wurden dabei getötet. Und mehr als 300 verletzt!

Natürlich denkt man zuerst an Pakistan, denn dass zwischen den Atommächten Indien und Pakistan nicht gerade schwesterliche Vertrautheit herrscht, weiß die ganze Welt. Und tatsächlich soll mittlerweile auch bewiesen worden sein, dass die pakistanische Armee dahinter steckt. Während die meisten Attentäter fliehen konnten, konnte einer gefasst werden. Dieser sagte aus, zur Lashkar-e-Taiba-Gruppe zu gehören, welche schon des Öfteren beschuldigt wurde, terroristische Aktionen durchgeführt zu haben.

Auf jeden Fall entspannt es nicht besonders das Verhältnis zwischen den beiden Rivalen. Indien vermutet natürlich in Pakistan den Verantwortlichen und fordert auch prompt, 20 Verdächtige ausgeliefert zu bekommen. Das fühlt sich für Pakistan natürlich nicht gerade wie eine Einladung zu einem gemütlichen Kaffeekränzchen an. Das Band ist zum Zerreißen gespannt – man kann nur hoffen, dass hieraus nicht noch schlimmeres resultiert.