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	<title>Reiseziele in Afrika: Naturwunder am laufenden Band | 123-und-weg.de</title>
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	<description>Die schönsten Reisen</description>
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		<title>Tansania zwischen Serengeti und Indischem Ozean</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Travel Guide]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2021 09:50:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwischen der faszinierenden Savannenlandschaft der Serengeti und der malerischen Küste des Indischen Ozeans gelegen, bietet Tansania eine Fülle von Naturschönheiten und Sehenswürdigkeiten. Hier locken der Kilimandscharo, Afrikas höchste Erhebung, der Ngorongoro-Krater, der für seinen Tierreichtum bekannt ist, sowie die Hafenstadt...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen der faszinierenden Savannenlandschaft der Serengeti und der malerischen Küste des Indischen Ozeans gelegen, bietet Tansania eine Fülle von Naturschönheiten und Sehenswürdigkeiten. Hier locken der Kilimandscharo, Afrikas höchste Erhebung, der Ngorongoro-Krater, der für seinen Tierreichtum bekannt ist, sowie die Hafenstadt Daressalam mit ihrer eklektischen Architektur. Erleben Sie eine unvergessliche Rundreise durch das sechstgrößte Land des afrikanischen Kontinents und erkunden Sie die vielen Highlights, die Sie zwischen der Serengeti-Savanne und der Küste erwarten.</p>
<h2>Die Serengeti &#8211; Tansanias schönster Nationalpark</h2>
<p>Die Serengeti ist eine ausgedehnte Savanne, die ein großes Gebiet im Norden Tansanias und im Süden Kenias umfasst. In der einmaligen Landschaft befindet sich auch der Serengeti-Nationalpark, der für seine alljährliche Gnu-Wanderung bekannt ist. Auf einer Safari können Sie die &#8222;Big Five&#8220; beobachten, zu denen unter anderem Löwen, Geparden und Elefanten zählen.</p>
<h2>Ngorongoro-Krater: die Heimat der Massai</h2>
<p>Vom umliegenden Savannenhochland haben Sie einen unvergesslichen Ausblick über den vulkanische Einbruchkrater am Rande der Serengeti. Der Ngorongoro-Krater bietet unzähligen Tierarten Unterschlupf. Auch die spektakulären Tierwanderungen, für die Tansania berühmt ist, führen durch den Krater. Beobachten Sie die bunte Tierwelt von einem Aussichtspunkt in 500 m Höhe und erleben Sie hautnah das Leben der Ureinwohner Tansanias in einem Massai-Dorf.</p>
<h2>Über den Wolken: der Kilimandscharo</h2>
<p>Der Kilimandscharo, die höchste Erhebung des afrikanischen Kontinents, darf auf keiner <a href="https://tanzaniaspecialist.de/tansania-reisen/" target="_blank" rel="noopener">Reise nach Tansania</a> fehlen. Sie befindet sich mitten im Kilimandscharo-Nationalpark im Norden Tansanias. Die Besteigung des fast 6.000 Meter hohen Berges ist das unangefochtene Highlight Ihrer Rundreise durch Tansania. Bis Sie den Gipfel des Kilimandscharo erklommen haben, dauert es ungefähr sechs bis sieben Tage. Dank der wunderschönen Panoramen gehört die Machame-Route zu den schönsten Bergsteigerrouten der Welt.</p>
<h2>Im Reich der Flamingos: der Lake Manyara National Park</h2>
<p>Die Ufer des malerischen Manyara-Sees im Norden Tansanias sind von Feigen- und Swietenia-Bäumen bestanden. Der See bedeckt rund 70 % des nach ihm benannten Nationalparks und ist ein wichtiges Ökosystem. Auf Ihrer Rundreise können Sie hier eine Vielzahl an Vogelarten beobachten. Bekannt ist der Manyara National Park vor allem für seine grellrosa Flamingos. Mit ein wenig Glück begegnen Sie hier auch den Löwen, die sich vornehmlich im dichten Geäst der Bäume ausruhen.</p>
<h2>Daressalam: afrikanische Großstadt mit europäischem Flair</h2>
<p>Bis 1974 war Daressalam die Hauptstadt Tansanias. Die Großstadt am Indischen Ozean wurde im 19. Jahrhundert durch den Sultan von Sansibar aufgebaut und später von deutschen Siedlern weiterentwickelt. Aus jener Zeit stammen zahlreiche europäisch anmutende Gebäude wie die Kathedrale St. Josef am Rande des Hafens. Über die Julius-Nyerer-Brücke fahren Sie nach Kigamboni, einem Stadtteil von Daressalam, der für seine vielen wunderschönen Strände berühmt ist. Hier können Sie sich in der Sonne aalen und in den türkisfarbenen Fluten des Indischen Ozeans Erfrischung suchen.</p>
<p>Bild: pixabay.com, vasukibelavadi, 1536582</p>
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		<title>Die Faszination Ägyptens entdecken</title>
		<link>https://www.123-und-weg.de/die-faszination-aegyptens-entdecken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Travel Guide]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Feb 2019 08:14:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseziel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ägypten ist das faszinierende Land der weltberühmten Tempel und Pharaonen und zieht mit seinen einzigartigen Facetten viele Urlauber in seinen Bann. Das sagenumwobene Land am Nil begeistert dabei nicht nur mit seinen einzigartigen Pyramiden, sondern zeigt sich in jeder Hinsicht...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ägypten ist das faszinierende Land der weltberühmten Tempel und Pharaonen und zieht mit seinen einzigartigen Facetten viele Urlauber in seinen Bann. Das sagenumwobene Land am Nil begeistert dabei nicht nur mit seinen einzigartigen Pyramiden, sondern zeigt sich in jeder Hinsicht unglaublich vielfältig. Vom erholsamen Strandurlaub mit der ganzen Familie über den individuell planbaren Aktivurlaub bis zu den einfach großartigen Riffen und glasklaren Unterwasserwelten, die Ägypten für Tauchsportler bereits seit vielen Jahren zum legendären Hotspot ohnegleichen machen.</strong></p>
<h2>Ägyptenurlaub einfach online buchen</h2>
<p>Ein entspannter Urlaub in Ägypten beginnt bereits bei der komfortablen Buchung und mit empfehlenswerten Vergleichsportalen wie Check24. Hier findet man günstige Reiseangebote nach Maß und kann schon lange vor dem Start in den eigenen Traumurlaub die empfehlenswerten <a href="https://urlaub.check24.de/reisen/aegypten" rel="noopener" target="_blank">Angebote für Ägypten online vergleichen</a>. Zudem laden die kompakt, spannend und informativ aufbereiteten Infos zum Reiseland am Roten Meer dazu ein, schon bald die ultimativen Reise-Highlights Ägyptens selbst zu entdecken.</p>
<h2>Einzigartige Tauchreviere erleben</h2>
<p>Auch wenn Ägypten selbstverständlich über das ganze Jahr hinweg ein richtig lohnenswertes Reiseziel ist: Tauchsportbegeisterte und solche, die es werden wollen, sollten wissen, dass die beste Reisezeit fürs Tauchen in Ägypten zwischen September und November liegt. Absoluten Neulingen, die das allererste Mal „abtauchen“ und im Urlaub ihre ersten Tauchscheine machen möchten, finden geeignete und ebenso atemberaubend schöne Tauchgebiete rund um Hurghada. Die größte Metropole am Roten Meer punktet mit einer Vielzahl exzellenter Tauchbasen und Tauchschulen und ebenso ausgezeichnete Hotels, die sowohl Pauschal- als auch Individualreisen zum beeindruckend schönen Erlebnis machen.</p>
<h2>Unterwasserwelten für Tauch-Profis</h2>
<p>Auf der Suche nach weitgehend unberührten Korallenriffen und einer unglaublichen Unterwasserfauna mit zahlreichen Fischarten ist insbesondere der südliche Teil des Roten Meeres zu empfehlen. Denn rund um Marsa Alam und El Quseir werden nicht nur ambitionierte Sporttaucher mit einmaligen unvergesslichen Highlights belohnt. Hier bestehen durchaus gute Chancen, mit Delfinen, Hammer- und Riffhaien hautnah auf Tuchfühlung zu gehen. Übrigens: Vom Airport von Marsa Alam ist problemlos auch – per mehrstündigem Bustransfer –  Hamata erreichbar. Dort warten bereits sagenhafte Tauchsafaris und ebenso grandiose Korallengärten darauf, unbedingt entdeckt zu werden.</p>
<h2>Vielseitige Sport- und Aktivreisen </h2>
<p>Klar ist: das ganzjährig sonnige Klima Ägyptens ist geradezu ideal für den relaxenden Strandurlaub auf herrlich weißem Sand, zum Beispiel in der Bucht von Makadi Bay oder am Ghazala Beach. Doch mindestens genauso empfehlenswert sind die zahlreichen Urlaubsmöglichkeiten für alle Anhänger von besonders abwechslungsreichen Sport- und Aktivreisen: In der Nähe von Hurghada lässt El Gouna, als echter Hotspot, das Herz aller Kitesurfer rund um den Globus höher schlagen. Optimale Winde, azurblaues Meer und konstant sonnige Wetterbedingungen machen es Anfängern und Fortgeschrittenen gleichermaßen sehr leicht, reichlich Fun und Action auf der perfekten Welle und das pure Relaxen am Meer miteinander zu verbinden. Das gilt genauso fürs Windsurfen. Auch hier brilliert El Gouna mit hervorragenden Bedingungen – sowohl für Surfeinsteiger als auch absolute Cracks auf dem Board. Worauf wartet Ihr als noch? Jetzt schon den Flieger buchen. Es lohnt sich ganz bestimmt.</p>
<p>Fotocredit: Pixabay, 2267089_1920, Egypt</p>
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		<title>Sicherheitsrisiko: Ist Ägypten als Reiseziel noch gefährlich?</title>
		<link>https://www.123-und-weg.de/sicherheitsrisiko-ist-aegypten-als-reiseziel-noch-gefaehrlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Travel Guide]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2017 06:43:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Scharm el-Scheich galt einst als Urlaubsparadies. Sonnenanbeter drängten sich an den Stränden der Küstenstadt dicht an dicht. Die Touristen checkten zahlreich in Hotels von Low-Budget bis Luxusresort ein. Heute gibt es kaum noch Anlagen, die voll ausgebucht sind. Die Tourismusbranche...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Scharm el-Scheich galt einst als Urlaubsparadies. Sonnenanbeter drängten sich an den Stränden der Küstenstadt dicht an dicht. Die Touristen checkten zahlreich in Hotels von Low-Budget bis Luxusresort ein. Heute gibt es kaum noch Anlagen, die voll ausgebucht sind. Die Tourismusbranche in Ägypten liegt brach. Doch ein neuer Trend zeichnet sich ab.</p>
<h2>Große Einbußen in Ägyptens Tourismussektor</h2>
<p>Besonders Länder mit einem hohen Anteil an Muslimen, die zuvor stets als beliebte Urlaubsziele galten, waren seit den Zeiten der arabischen Revolution im Jahre 2011 von starkem Rückgang der Buchungszahlen betroffen. Im Juni 2015 hatte zunächst alles darauf hingedeutet, dass die Branche sich wieder im Aufwind befindet: Laut einer Statistik der Central Bank of Egypt lag die Zahl der Besucher wieder bei 820.000. Doch dann kamen im November die Terroranschläge von Paris und die Besucherzahlen gingen erneut drastisch zurück. Im Juni 2016 lagen sie bei nur noch 329.000.</p>
<p>Die wachsende Terrorgefahr veränderte nicht nur die Ängste der westlichen Welt, sondern wirkt sich bei den Deutschen auch auf die Auswahl der Reiseziele aus. Laut einem Bericht von Spiegel Online boomten 2016 vor allem Spanien, Italien oder Deutschland. Urlauber mieden aber die Türkei, Ägypten und Tunesien.</p>
<h2>Hohe Zahl von Terroranschlägen in Ägypten</h2>
<p>Während die einen vom Urlaub am Nil träumen, hoffen andere auf Gewinne an der Online-Slotmaschine beim Spiel „<a href="http://www.casino-guide.com/book-of-ra" target="_blank">Das Book of Ra</a>“. Das ist weniger risikoreich. Denn das Auswärtige Amt spricht nach wie vor eine Teilreisewarnung für Ägypten aus. Es rät vor allem von Überlandfahrten ohne ortskundige Begleitung ab. Zudem warnt es vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel, das ägyptisch-israelische Grenzgebiet und in entlegene Gebiete der Sahara. Hinter diesen Sicherheitshinweisen steht zum einen der Umbruch, in dem sich das Land seit den gewaltsamen Auseinandersetzungen im Jahr 2011 befindet. 2016 kam es außerdem zu Terroranschlägen auf eine koptische Kirche in Kairo, einen mit israelischen Touristen besetzten Reisebus in der Nähe der Pyramiden von Giza und auf ein Touristenhotel in Hurghada. Auch 2015 hatte es vermehrt Anschläge gegeben.</p>
<h2>Eine neue Tendenz für Ägypten zeichnet sich ab</h2>
<p>Laut DRV bauen einige Anbieter jedoch ihr Angebot für Ägypten gerade wieder aus. Sie vermuten, dass die Nachfrage wieder anzieht. Erste Tendenzen seien erkennbar, sagt Verbandspräsident Fiebig <a href="http://www.spiegel.de/reise/deutschland/tourismus-terror-daempft-reiselust-der-deutschen-a-1126479.html" target="_blank">auf Spiegel Online</a>. Auch René Herzog <a href="http://www.noows.de/urlaubstrends-aegypten-comeback-kommt-tuerkei-flaute-haelt-an-237131" target="_blank">erwartet ein Comeback für Ägypten</a>. Er ist als CEO bei den Reisemarken DER Touristik für den Bereich Zentraleuropa zuständig. Laut seinen Angaben lagen die Buchungseingänge für Ägypten bei 25 bis 30 Prozent über dem Vorjahr. Gerade Familien brächten dem Land wieder Vertrauen entgegen, sagt Herzog.</p>
<p>Bildquelle: Pixabay, egypt, 1896224 1280</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Neue Outdoor-Ziele für Südafrika-Urlauber</title>
		<link>https://www.123-und-weg.de/neue-outdoor-ziele-fuer-suedafrika-urlauber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Travel Guide]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Nov 2016 10:07:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frankfurt/Main (dpa/tmn) &#8211; In Südafrika gibt es neue Angebote für Aktivurlauber. In der Kapregion entsteht im kommenden Jahr die Cross Cape Cycling Route, eine neue Fernroute für Radfahrer. Sie führt von Plettenberg Bay bis Kapstadt, teilt South Africa Tourism mit. Ein erster,...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Frankfurt/Main (dpa/tmn) &#8211; In Südafrika gibt es neue Angebote für Aktivurlauber. In der Kapregion entsteht im kommenden Jahr die Cross Cape Cycling Route, eine neue Fernroute für Radfahrer. Sie führt von Plettenberg Bay bis Kapstadt, teilt South Africa Tourism mit.</p>
<p>Ein erster, 160 Kilometer langer Abschnitt soll im März 2017 fertig sein. Außerdem gibt es einen neuen Reit- und Wandertrail durch die Gebirge Baviaanskloof und Kouga nördlich des Garden Route National Park. Auf dem Baviaans Camino überwindet man bis zu 1208 Höhenmeter.</p>
<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Okavango-Delta in Botswana: Im Einbaum auf dem Hippo-Highway</title>
		<link>https://www.123-und-weg.de/okavango-delta-in-botswana-im-einbaum-auf-dem-hippo-highway-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Travel Guide]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2016 15:47:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kasane &#8211; Patrick will gerade zur Landung auf der schmalen Sandpiste ansetzen, als er die Giraffenherde sieht. «Wir müssen noch mal eine Runde drehen, bis die Tiere verschwunden sind», sagt der Buschpilot und zieht die kleine Cessna-Propellermaschine wieder hoch. Den...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kasane &#8211; Patrick will gerade zur Landung auf der schmalen Sandpiste ansetzen, als er die Giraffenherde sieht. «Wir müssen noch mal eine Runde drehen, bis die Tiere verschwunden sind», sagt der Buschpilot und zieht die kleine Cessna-Propellermaschine wieder hoch.</p>
<p>Den Safari-Gästen ist schon jetzt klar: Das Okavango-Delta in<br />
Botswana gehört zu den erstaunlichsten Landschaften Afrikas. Die Sumpflandschaft ist ein schier endloses Labyrinth aus kleinen Inseln, Lagunen und Feuchtgebieten. Der aus dem Hochland Angolas kommende Okavango-Fluss bildet hier mit 15 000 Quadratkilometern das größte Binnendelta der Welt. Der Wasserreichtum in der sonst recht kargen Region im Norden Botswanas macht das Delta zu einem der wichtigsten Rückzugsgebiete für Tiere im südlichen Afrika. In der Trockenzeit erreicht man zwar einige Lodges im Geländewagen. Doch zu den meisten kommt man nur mit kleinen Buschfliegern oder per Boot.</p>
<p>Patrick landet sicher auf dem Busch-Flughafen der «Xigera»-Lodge. Sie liegt auf der kleinen Paradise-Insel mitten im Moremi-Wildreservat im Herzen des Okavango-Deltas. Botswana setzt seit Jahren auf exklusiven Individualtourismus und vergibt innerhalb seiner Naturparks private Wildreservat-Konzessionen, die von luxuriösen Lodge- und Safari-Betreibern geführt werden. Wer also im Okavango-Delta auf Safari geht, hat die Tiere wie zu Entdeckerzeiten fast für sich alleine. Die meisten Lodges beherbergen maximal 20 Gäste.</p>
<p>Die Exklusivität und der Luxus der Camps haben aber natürlich auch ihren Preis &#8211; und zwar gut und gerne 400 Euro pro Nacht und Person. Und dabei handelt es sich nicht einmal um die teuersten Lodges. Die Fahrt vom Busch-Flughafen zum Camp lässt schon erahnen, was die Gäste hier jenseits ausgetretener Safari-Routen erwartet: Kudus, Antilopen, Zebras und Giraffen stehen wie ein Begrüßungskomitee Spalier.</p>
<p>Safari-Lodge-Guide Rider bittet die Gäste, unter den neugierigen Blicken einer Affenhorde vom Jeep aufs Motorboot umzusteigen, da das Camp auf einem anderen Inselchen liegt. Und schon folgt der erste Adrenalinkick: 20 Meter vor der Lodge kommt plötzlich ein junger Elefantenbulle aus dem Schilf. Das gewaltige Tier ist fast genauso erschrocken wie die Gäste. Rider hält sofort den Motor an und legt den Rückwärtsgang ein. «Keine Sorge. Er zieht schon weiter.»</p>
<p>In der Lodge werden die Gäste über lange Holzstege in ihre Zelte gebracht. Wobei man die Luxushütten aus Holz und Stoff kaum Zelte nennen kann. Die Möbel sind aus edlen Hölzern, die Waschbecken aus Kupfer. Die Zelt-Hütten stehen am Uferrand. Direkt vor der Terrasse zieht gemütlich eine riesige Elefantenherde entlang. Willkommen in Botswana, dem Land mit der höchsten Elefantenpopulation Afrikas.</p>
<p>Die Luxus-Camps sind sehr umweltbewusst, der Service ist perfekt, das Essen erstklassig. Am Abend sitzt man in kleiner Runde am Lagerfeuer, schaut in den Sternenhimmel und hört der Wildnis zu. Das Schnaufen der Elefanten und Flusspferde würde man aber lieber in weiter Ferne vermuten und nicht zehn Meter neben der Feuerstelle.</p>
<p>So viel Luxus mitten in der afrikanischen Wildnis erinnert einen manchmal unangenehm an alte Entdeckerzeiten, in denen sich weiße Kolonialherren und reiche Abenteurer aus Europa von schwarzen Einheimischen von vorne bis hinten bedienen ließen.</p>
<p>Der nächste Tag wird allerdings zu einer äußerst angenehmen Zeitreise in Entdeckerzeiten: Vorbei an unzähligen Seerosen gleiten wir lautlos im Mokoro durch die schmalen, von Papyrus gesäumten Wasserkanäle, welche die Flusspferde auf ihren Wanderungen hinterlassen. «Deshalb nennen wir sie auch gerne Hippo-Highways», sagt Rider.</p>
<p>Mokoros sind schmale Einbaumkanus. Rider flüstert: «Wir müssen nun aber ganz still sein. Wir kommen jetzt auf einen See und möchten kein Flusspferd erschrecken. Das kann gefährlich werden.» Der Guide stößt das Mokoro mit seiner Stocherstange so sanft an, dass selbst die scheuen Königsfischer und seltenen Moor-Antilopen erst in letzter Sekunde aufschrecken. Im Schilf sonnen sich Krokodile. Auf einer kleinen Insel grasen friedlich Wasserbüffel, Impalas und Giraffen. Die Ruhe ist unbeschreiblich.</p>
<p>Plötzlich tritt ein mächtiger Elefantenbulle aus dem hohen Schilf heraus ins Wasser und weist mit einem heftigen Trompeten darauf hin, dass hier Elefanten beim Kreuzen Vorfahrt haben. Ihm folgen mehrere Weibchen und eine ganze Horde von Elefantenbabys und Jungtiere. Rider taucht die Holzstange wieder ins hüfttiefe Wasser und gibt dem Kanu einen kräftigen Stoß. So dürften auch die ersten Europäer das Okavango-Delta entdeckt haben. Man denkt an den Werbeslogan des Fremdenverkehrsamtes: «Botswana, Afrikas bestgehütetes Geheimnis». Hier ist man mitten drin und fast alleine.</p>
<p>Das Okavango-Delta<br />
Anreise: Mit South African Airways oder Lufthansa über Johannesburg nach Kasane oder Maun. Von dort mit Wilderness Air oder Mack Air in die jeweiligen Lodges und Privatreservate.</p>
<p>Einreise: Deutsche erhalten bei der Einreise ein kostenloses Touristenvisum für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen. Für die Einreise ist ein noch sechs Monate gültiger Reisepass notwendig.</p>
<p>Reisezeit: Die beste Reisezeit für Tierbeobachtungen ist die Trockenzeit von Juli bis Mitte November.</p>
<p>Übernachtung/Safaris: Es gibt zahlreiche, luxuriöse Lodges im All-Inclusive-Stil, die mit Preisen ab 400 Euro pro Person und Tag aber relativ kostspielig sind.</p>
<p>Gesundheit: Für Botswana sind keine Impfungen vorgeschrieben oder notwendig. Aufgrund der Malaria-Gefahr in Teilen des Okavango-Deltas ist eine tropenärztliche Beratung vor der Reise aber zu empfehlen.</p>
<p>Informationen: Botswana Tourism Organisation, Karl-Marx-Allee 91 A, 10243 Berlin, Tel.: 030/42 02 84 64.</p>
<p><br />
(dpa/tmn)</p>

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			</item>
		<item>
		<title>Es muss nicht Serengeti sein: Fünf alternative Safariziele</title>
		<link>https://www.123-und-weg.de/es-muss-nicht-serengeti-sein-fuenf-alternative-safariziele-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Travel Guide]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2016 15:45:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Entebbe (dpa/tmn) &#8211; Die Safari-Touristen fahren seit Jahrzehnten in die gleichen Länder: Kenia und Tansania, Südafrika und Namibia. Dabei gibt es in weniger bekannten Ländern einige Alternativen, die es mit der Serengeti und dem Krüger-Park aufnehmen können. Hwange Nationalpark, Simbabwe...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Entebbe (dpa/tmn) &#8211; Die Safari-Touristen fahren seit Jahrzehnten in die gleichen Länder: Kenia und Tansania, Südafrika und Namibia. Dabei gibt es in weniger bekannten Ländern einige Alternativen, die es mit der Serengeti und dem Krüger-Park aufnehmen können.</p>
<p><b>Hwange Nationalpark, Simbabwe</b> </p>
<p>Vergangenes Jahr wurde der größte Nationalpark Simbabwes kurz weltberühmt: Ein Großwildjäger aus den USA hatte den Löwen Cecil erschossen, das Maskottchen des Parks. Aber auch ohne Cecil gibt es reichlich Gründe für einen Besuch des<br />
Hwange Parks. Elefanten-Herden, Giraffen und Impalas streifen durch die Savanne, Büffel suhlen sich in Schlammlöchern, Leoparden dösen auf Akazien. Und Löwen gibt es natürlich weiterhin zu sehen. Die Sanddünen der Kalahari-Wüste prägen den Südwesten des Parks, Richtung Nordosten gehen sie über in Savanne und schließlich in Wälder. Da die Victoria Falls nur 100 Kilometer entfernt im Norden liegen, ist der Park gut zu erreichen.</p>
<p><b>Andasibe-Mantadia Nationalpark, Madagaskar</b> </p>
<p>Wenn früh morgens Nebel den Bergwald im Osten Madagaskars einhüllt, wecken schrille, langgezogene Klagelaute die Besucher: Der Indri ruft. Der größte Lemur der Welt ist der Star des<br />
Nationalparks, der 2007 zum Weltnaturerbe der Unesco erhoben wurde. Zwischen Baumfarnen, Orchideen und Baumriesen leben 80 Prozent aller Tierarten der Insel: Chamäleons, Frösche, Schlangen &#8211; vor allem aber viele Lemuren, jene großäugigen Äffchen, die nur auf der Insel vor der Küste Ostafrikas leben. Ein Umsiedlungsprogramm machte den Park zum Refugium für Lemuren, deren angestammte Wälder abgeholzt wurden. Seit 2006 wurden Diademsifakas und Schwarzweiße Varis hierher gebracht. Die beiden Lemurenarten haben sich gut eingelebt und vermehren sich prächtig.</p>
<p><b>Queen Elizabeth Nationalpark, Uganda</b> </p>
<p>Als die britische Königin 1954 ihre Kolonie Uganda besuchte, wurde der zwei Jahre zuvor gegründete<br />
<a href="http://www.queenelizabethnationalpark.com">Nationalpark</a> im Westen des Landes nach ihr benannt. Heute bekommen Touristen hier wieder ein ähnliches Schauspiel geboten wie damals die Queen. Die Wildtiere, einst von Idi Amins Soldaten in Massen geschossen, haben wieder ihre früheren Bestände erreicht. Das volle Tierprogramm bekommt man bei der Bootsfahrt auf dem Kazinga-Kanal. Mehr als 600 Vogelarten leben im Park, darunter der Kronenkranich, der Wappenvogel Ugandas. Die Krokodile, Büffel und Flusspferde erkennt man auch ohne Hilfe der Guides. Wer Affen sehen will, steigt in die 16 Kilometer lange Kyambura-Schlucht hinab. Wesentlich seltener besucht wird der Südteil des Parks, berühmt für die Löwen von Ishasha, die auf Bäume klettern.</p>
<p><b>Gorongosa Nationalpark, Mosambik</b> </p>
<p>Mosambik ist heute vor allem für seine Sandstrände, Korallenriffe und Walhaie bekannt. Im Zentrum des südostafrikanischen Landes aber versucht ein US-Internetmillionär, den in den 1970er Jahren berühmten<br />
<a href="http://www.gorongosa.org">Gorongosa-Park</a> zu altem Glanz zu führen. Dafür werden Wildtiere aus Südafrika importiert, um den im Bürgerkrieg zerstörten und leer geschossenen Park wieder zu beleben. Mit Erfolg: Mittlerweile sehen Besucher auf den Pirschfahrten wieder Oribi-Antilopen und Wasserböcke in der Savanne grasen, Elefanten durch Miombo-Wälder trampeln und Paviane auf der Ruine des Löwenhauses herumklettern.</p>
<p><b>Lopé Nationalpark, Gabun</b> </p>
<p>Kein Säugetier, schrieb Charles Darwin einst, sei so außergewöhnlich gefärbt wie der Mandrill. Und nirgendwo ist die Chance, den Primaten mit der roten Nase und dem weiß-blauen Gesicht zu sehen, besser als im<br />
<a href="http://www.gorongosa.org">Lopé Nationalpark</a> in Gabun &#8211; Unesco-Welterbe in beiden Kategorien: Natur und Kultur. Denn seit der Steinzeit wandern Menschen entlang des Flusses Ogooué von der Küste ins Landesinnere. Sie rodeten einen Teil des Regenwalds und schufen so einen besonderen Lebensraum, eine Mischung aus Urwald und Savanne. Hier leben Waldelefanten und viele Arten von Duckern. Schimpansen und Flachlandgorillas streifen durch den Busch. Leoparden, afrikanische Gold- und Zibetkatzen lauern auf Beute. Neben all den Tieren können Besucher auch Felsmalereien sehen.</p>
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		<title>Die Danakil-Senke in Äthiopien: Urlaub am Höllenschlund</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Travel Guide]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2016 04:07:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dallol &#8211; Nach Anbruch der Dunkelheit wird es in der nordäthiopischen Danakil-Wüste endlich kühler. Bei nur noch 35 Grad Celsius und heißen Windböen beginnt für abenteuerlustige Reisende der Aufstieg zum aktiven Vulkan Erta Ale. Im Schein der Taschenlampen bahnt sich...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dallol &#8211; Nach Anbruch der Dunkelheit wird es in der nordäthiopischen Danakil-Wüste endlich kühler. Bei nur noch 35 Grad Celsius und heißen Windböen beginnt für abenteuerlustige Reisende der Aufstieg zum aktiven Vulkan Erta Ale.</p>
<p>Im Schein der Taschenlampen bahnt sich der Führer vom Nomadenvolk der Afar einen Weg quer über das Lavagestein. Nach rund vier Stunden Aufstieg und einigen Liter Wasser ist der Kraterrand erreicht: Zum ersten Mal schweift der Blick der Reisenden in Richtung der brodelnden Lava.</p>
<p>«Einen aktiven Vulkan zu sehen, ist einfach faszinierend», sagt die Schweizerin Fabienne Marbacher. Der Erta Ale ist einer der wenigen Vulkane in der Welt, der einen permanenten Lavasee aufweist. Die Mühen des schweißtreibenden Aufstiegs auf den gut 600 Meter hohen Gipfel sind schnell vergessen. «Es ist unglaublich: Man sitzt so nahe am Krater und sieht den Eruptionen zu», sagt die 26-jährige Krankenschwester. Die rohe Naturgewalt zieht sie in ihren Bann: Im Dunkel der Nacht wälzt sich die Lava im Vulkankessel vorwärts, bei Eruptionen spritzen glühende Lavafunken meterhoch heraus.</p>
<p>Eigentlich spricht alles gegen eine<br />
Reise in die Danakil-Wüste: Sie ist einer der heißesten Orte der Welt, die Unterbringung ist primitiv, Sanitäreinrichtungen gibt es keine, Kalaschnikows dagegen fast überall. Doch belohnt das menschenfeindliche Gebiet Reisende mit faszinierenden Landschaften, die kaum von dieser Welt zu sein scheinen: der speiende Vulkan, ein Salzsee, der bis zum Horizont reicht, brodelnde Schwefellöcher und schier endlose Kamelkarawanen.</p>
<p>Nick Coetsee sitzt andächtig am Kraterrand des Vulkans und beobachtet den Fluß des kochenden Magmas. Das Naturspektakel ist beispiellos. «Mount Doom», wispert der 27-jährige Geologe aus Simbabwe &#8211; das ist der «Schicksalsberg» aus dem Epos «Herr der Ringe», in dessen brodelnder Lava der Ring der Macht zerstört werden muss. «Nachdem ich ein Foto von dem Vulkan auf Facebook gesehen hatte, wollte ich diesen Ort unbedingt mit meinen eigenen Augen sehen.»</p>
<p>Vom einfachen Lager am Kraterrand des Erta Ale führt ein steiler Weg hinab in die Lava-Wüste des Kraterinneren. Rund um den aktiven Lavasee, der einen Durchmesser von geschätzt 100 Metern hat, ist große Vorsicht geboten. Es gibt keinen markierten Weg, keine Sicherheitsvorkehrungen. Die ortskundigen Führer nutzen Erfahrungswerte und Augenmaß, um nicht aus Versehen auf relativ frisches und brüchiges Lavagestein zu treten.</p>
<p>An vielen Stellen ist grau-schwarze, frische Lava zum Liegen gekommen und wirft Falten, als handele es sich um zerzauste Bettwäsche. Durch kleine Lücken ist darunter an manchen Stellen noch glühende Lava zu sehen. Die oberste Schicht ist oft noch brüchig. Coetsee kommt aus dem Staunen nicht mehr raus: «In jedem entwickelten Land müsste man wahrscheinlich einen Kilometer Sicherheitsabstand einhalten.»</p>
<p>Nach Mitternacht haben sich alle erstmal am Vulkan sattgesehen. Einfache Matratzen werden ausgebreitet, geschlafen wird unter einem beeindruckenden Sternenhimmel. Um der schlimmsten Hitze zu entgehen, beginnt der Abstieg am Morgen schon vor Sonnenaufgang.</p>
<p>Die Danakil-Wüste sitzt auf einer Kreuzung tektonischer Platten der Erdkruste, darunter der große afrikanische Grabenbruch («Rift Valley»). Das erklärt die vulkanische Aktivität. Die karge Region des sogenannten Afar-Dreiecks wird vom muslimischen Nomadenvolk der Afar dominiert. Es lebt seit Jahrhunderten vom Salzabbau und der Aufzucht von Kamelen, Eseln und Ziegen. Etwa 100 000 von ihnen sollen heute noch in<br />
Äthiopien leben, weitere Stammesbrüder leben jenseits der nahen Grenzen in Eritrea und Dschibuti.</p>
<p>Eritrea und Äthiopien haben zuletzt von 1998 bis 2000 gegeneinander Krieg geführt. Inzwischen schweigen die Waffen, doch die Nachbarn sind weiterhin verfeindet. Das Auswärtige Amt rät deshalb von Reisen in das Gebiet ab. Im Januar 2012 ereignete sich am Erta-Ale-Vulkan ein Raubüberfall, bei dem unter anderem zwei deutsche Touristen getötet wurden, weitere wurden teils wochenlang festgehalten.</p>
<p>Seither wurden die Sicherheitsmaßnahmen im Gebiet der Danakil merklich verstärkt: Unterhalb des Vulkans und am Kraterrand sind Soldaten stationiert, genauso in der Dallol-Senke. Zudem muss jede Tourgruppe mindestens einen bewaffneten Sicherheitsmann dabeihaben. Das<br />
<a href="http://www.auswaertiges-amt.de/sid_0BFA71D63166A28794970BCA1AA49431/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/Nodes/AethiopienSicherheit_node.html">Auswärtige Amt</a> warnt, in der Region könnten «Überfälle durch Banditen» und «Entführungen» nicht ausgeschlossen werden. Seit 2012 hat es dort jedoch keine bekannten Zwischenfälle mehr gegeben.</p>
<p>Die Sicherheit hat ihren Preis. Der Anblick von Soldaten in kurzen Hosen und bunten Plastiksandalen mit lose über der Schulter hängender Kalaschnikow ist keine Seltenheit. Die Sturmgewehre werden von den freundlichen Soldaten teils achtlos getragen, bisweilen zeigt die Mündung der Waffe auch direkt auf Touristen. Als einer der Sicherheitsleute eine kleine Pause braucht, gibt er seine Kalaschnikow kurzerhand an einen schätzungsweise zehn Jahre alten Jungen, der damit im Basislager am Fuß des Vulkans stolz Parade läuft. Auch die Männer der Afar-Nomaden sind häufig bewaffnet.</p>
<p>Die allradgetriebenen Toyota Land Cruiser der Tourgruppen klettern tapfer über das Lava-Gestein in der Nähe des Basislagers des Vulkans. Eine Strecke von zehn Kilometern zurückzulegen, dauert hier rund zwei Stunden. Die Passagiere werden komplett durchgeschüttelt. Und dann noch mal. Und noch mal. Und wieder. Komfort geht anders.</p>
<p>Zwischendurch wundert man sich, wie viel Allradfahrzeuge tatsächlich aushalten. Und doch will man aus dem klimatisierten Fahrzeug kaum aussteigen: Draußen ist das Thermometer auf 51 Grad Celsius gestiegen.</p>
<p>Die ideale Reisezeit für die Danakil-Wüste ist etwa von Oktober bis März, dann ist es nicht ganz so heiß. Die Region kann entweder als Teil einer größeren<br />
<a href="https://www.schulz-aktiv-reisen.de/AEthiopien-Wandern-Natur-und-kulturelle-Schaetze-AEthiopiens_1445.html">Äthiopien-Rundreise</a> besucht werden oder als Drei- oder Viertagestour. Die kürzeren Touren starten entweder in der Hauptstadt Addis Abeba mit einem Flug in die nördliche Stadt Mekele, oder man startet direkt in Mekele.</p>
<p>Eine Reise in die Danakil-Wüste ist kein Spaziergang. Die Anforderungen für eine solche Tour umfassen «Teamgeist und Bereitschaft zum Komfortverzicht, gute Ausdauer und Kondition sowie Hitzeverträglichkeit», heißt es treffend in der Beschreibung eines Reiseanbieters. Duschen oder Toiletten im westlichen Sinn gibt es hier nicht. Selten hat man sich so gefreut, feuchte Einwegtücher zu haben, um Staub und Schweiß auf der eigenen Haut zu bekämpfen.</p>
<p>Die Fahrt vom Vulkan zur sogenannten Dallol-Senke, die gut 100 Meter unterhalb des Meeresspiegels liegt, beansprucht zum Beispiel fast einen ganzen Tag. Und das obwohl es nur rund 80 Kilometer sind. Lange geht es quer durch die brütend heiße Einöde, bis endlich der Assale-Salzsee am Horizont sichtbar wird. Das Wasser des Sees steht etwa knöcheltief auf den schneeweißen Salzplatten. Gespeist aus unterirdischen Quellen, bildet es einen perfekten Spiegel.</p>
<p>Bei knapp 40 Grad Celsius ist das Waten im lauwarmen Salzsee eine erfrischende Abwechslung. Der Himmel ist strahlend blau, die Salzkruste leuchtet weiß. Die Reflexion des Sonnenlichts durch Wasser und Salz ist so stark, dass man es ohne Sonnenbrille kaum aushält. Die intensiven Farben und das brutale Klima lassen die Szenerie erscheinen wie für ein Computerspiel animiert, vergleichbar wohl nur mit dem wesentlich bekannteren Salzsee Salar de Uyuni in Bolivien.</p>
<p>Für die Afar ist die surreale Landschaft Alltag, der Salzsee ist die wichtigste Einkommensquelle der Region. Seit Jahrhunderten baut das Volk hier Salz ab, das aus dem Boden und dann in kleinere Platten gebrochen wird &#8211; jeweils etwa so groß wie zwei Laptops. Die Platten, die der Legende nach einst wertvoller waren als Gold, werden dann fein säuberlich auf Kamele verladen. Jeden Nachmittag, sobald die Hitze etwas nachlässt, machen sich Dutzende Kamelkarawanen auf den Weg, das Salz abzutransportieren.</p>
<p>Der Anführer der Karawane hält das erste Kamel am Strick, am Schwanz des Tieres ist das nächste Kamel festgezurrt. So geht es weiter &#8211; es entsteht eine Kette von 20 bis 50 voll beladenen Tieren pro Karawane. Stoisch marschieren sie voran, tagein tagaus. Die drahtigen Führer laufen, flankiert von ein paar Eseln, in ihren Plastiksandalen voran. Etwa drei Nächte brauchen die Karawanen bis zum Umschlagplatz.</p>
<p>Im 21. Jahrhundert scheint der mühsame und langsame Transport auf dem Rücken der Kamele ein Anachronismus, vom Nordwesten kommend gibt es inzwischen sogar eine Teerstraße zur Dallol-Senke. Doch die stolzen Afar halten an ihrer Tradition fest. Dank ihrer Kalaschnikows scheint sie auch niemand herauszufordern. Angeblich soll es auch der Sturheit der Afar geschuldet sein, dass in Dallol kein Hotel öffnen darf. Der Tourismus ist willkommen &#8211; aber wohl nur bis zu einem gewissen Grad.</p>
<p>Die Jeeps der Tourgruppen brausen über die flache Salzpfanne nach Osten. Dort warten die Schwefelfelder der Dallol-Senke. Das Gebiet ist nur wenige Kilometer von der eritreischen Grenze entfernt, daher sind nun pro Gruppe drei Soldaten mit Kalaschnikows Pflichteskorte. Doch sowohl Sicherheitslage als auch Hitze sind angesichts der surreal leuchtenden Farben der Schwefelfelder schnell vergessen.</p>
<p>Unterirdische vulkanische Aktivität bringt die Mineralien hier an die Oberfläche: Der Schwefel schimmert in allen Gelbschattierungen, aus schneeweißen Salztürmen brodelt Wasser hervor, Eisenablagerungen sorgen für dunkle Rot- und Brauntöne, der Geruch fauler Eier wabert über dem Gebiet. Es gibt keine Wege, keine Absperrungen, als Besucher wird man Teil des Naturspektakels.</p>
<p>An mehreren Orten haben sich kleine Pools mit grünlichem Wasser gebildet, umrandet von einer Salzkruste. Lin Wai Yee aus Hongkong bewegt sich hier nur vorsichtig voran, schließlich könnte man auch einbrechen. «Die Farben und Formen sind wunderschön», sagt die 23-Jährige. «Man hat das Gefühl, auf einem anderen Planeten zu sein.»</p>
<p>Äthiopien und die Danakil-Wüste<br />
Anreise: Flüge nach Addis Abeba gibt es ab Frankfurt/Main mit Ethiopian Airlines und Lufthansa. Inlandsflüge von Addis nach Mekele gehen mehrmals täglich. Manche Reiseanbieter haben die Danakil-Wüste auch als Teil einer größeren Nordäthiopien-Reise im Programm.</p>
<p>Einreise: Deutsche Staatsbürger brauchen für eine Reise in Äthiopien ein Visum. Visa können vorab beantragt werden, werden aber auch direkt bei der Einreise am Flughafen in Addis Abeba ausgestellt.</p>
<p>Klima und Reisezeit: Heiß ist es in der Danakil-Senke immer. Die etwas kühleren Wintermonate, etwa von November bis März, sind für eine Reise besser geeignet.</p>
<p>Übernachtung: In Mekele gibt es Pensionen, aber auch wenige Hotels für Geschäftsreisende mit Preisen von 30 bis 150 Euro pro Nacht. In der Danakil-Wüste selbst wird in Zelten übernachtet.</p>
<p>Währung: In Äthiopien gilt der äthiopische Birr. 100 Birr entsprechen vier Euro. Reiseanbieter vor Ort akzeptieren oft auch US-Dollar.</p>
<p>Sicherheit: Äthiopien gilt insgesamt als stabiles Land. Rund um die Hauptstadt Addis Abeba gab es zuletzt aber Proteste der Opposition. Das Auswärtige Amt rät daher von Reisen in die an Addis grenzenden Provinzen Oromia und Amhara ab. Seit einem bewaffneten Überfall vor vier Jahren rät das Auswärtige Amt auch von Reisen in die grenznahe Danakil-Wüste ab. Seit 2012 wurde kein Zwischenfall mehr bekannt.</p>
<p>Informationen: Äthiopisches Fremdenverkehrsbüro.</p>
<p><br />
(dpa/tmn)</p>

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		<title>Street-Art-Safari durch das südafrikanische Durban</title>
		<link>https://www.123-und-weg.de/street-art-safari-durch-das-suedafrikanische-durban/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Travel Guide]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2016 10:49:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Durban &#8211; Iain Robinson hat eine Abneigung gegen klinisch saubere Ausstellungsräume. «Eine Galerie ist wie ein Zoo», sagt der 34-Jährige. Die Beziehung zwischen Werk und Betrachter sei vorgegeben. Robinson interessiert sich mehr für Kunst im öffentlichen Raum, er macht Street Art,...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Durban &#8211; Iain Robinson hat eine Abneigung gegen klinisch saubere Ausstellungsräume. «Eine Galerie ist wie ein Zoo», sagt der 34-Jährige. Die Beziehung zwischen Werk und Betrachter sei vorgegeben. Robinson interessiert sich mehr für Kunst im öffentlichen Raum, er macht Street Art, Graffiti.</p>
<p>Robinson nimmt auch Touristen mit auf eine «Art Safari» durch Durban &#8211; eine etwas andere Möglichkeit, die südafrikanische Hafenmetropole kennenzulernen. Auf der Prioritätenliste deutscher Südafrika-Reisender steht Durban nicht unbedingt an vorderer Stelle. Und die Themen Street Art und urbane Subkultur sind touristisch noch eher unbedeutend. Aber Stadtführungen wie die von Robinson und seinem Architekten-Kumpel Mark Bellingham könnten dazu beitragen, die Stadt als Lifestyle-Metropole bekannter zu machen.</p>
<p>Graffiti entstehen oft zuerst an Orten, wo die Abgehängten leben. Bis das Thema Street Art von den Vermarktern der urbanen Jugendkultur aufgegriffen wird. «Leute aus der Mittelklasse gehen gerne dorthin, wo es ein bisschen Nervenkitzel gibt», sagt Bellingham. Weil man aber Städtereisende nicht durch undurchsichtige Viertel mit Drogen und Kriminalität schicken kann, muss das Thema Street Art erst einmal professionell präsentiert werden, um touristisch relevant zu werden. Und dafür gibt es in Durban einen guten Partner: Propertuity.</p>
<p>Die Immobilienfirma mit ihrem Chef Jonathan Liebman hat bereits in Johannesburg vorgemacht, wie man in einer heruntergekommenen Gegend ein Szeneviertel hochzieht. Dort gibt es die Nachbarschaft Maboneng, mit Hostels, viel schicker Gastronomie, Kaffeeläden, Galerien, Bars und einem stadtbekannten Food-Market in einer alten Lagerhalle.</p>
<p>Auch in Durban ist Propertuity aktiv, in River Town im Zentrum. Dort gehören der Gesellschaft einige Gebäude, die an junge Unternehmer vermietet werden. Zentraler Anlaufpunkt ist die alte<br />
<a href="http://artspacedurban.blogspot.de/">Gewerbehalle</a> an der<br />
8 Morrison Street &#8211; eine echt hippe Location. Wer als Tourist durch das Gebäude schlendert, entdeckt schicke Mode- und Designläden. Und natürlich darf auch der obligatorische Coffee Shop nicht fehlen.</p>
<p>River Town zeigt, wie Stadtentwicklung gehen könnte. «Es war auch das erste wichtige Projekt zur Stadtentwicklung, das Street Art bewusst in seine Ästhetik eingebunden hat», erzählt Robinson.</p>
<p>In der Nachbarschaft lassen sich tatsächlich einige großflächige und aufwendige Kunstwerke besichtigen. Da ist ein Bild des Künstlers Delon «4GIVN» Moody von einem Nashorn, mit der Botschaft «We almost extinct» («Wir sind fast ausgestorben»). In den Straßen lassen sich viele weitere Kunstwerke entdecken. Manche fallen sofort ins Auge, andere sind unscheinbarer.</p>
<p>«When something is boring, you are not looking hard enough», sagt Mark Bellingam. Wenn etwas langweilig ist, schaust du nicht genau hin. Eine Prämisse, die auch für etablierte Kunst in sauberen Galerien gelten dürfte. Doch eine Street-Art-Tour durch Durban ist tatsächlich spannender. Ob sie reicht, um Massen von Touristen anzulocken, ist noch offen.</p>
<p>Durban<br />
Anreise: Aus Deutschland gibt es keine Nonstop-Flüge nach Durban. South African Airways fliegt mit Zwischenstopp in Johannesburg nach Durban. Darüber hinaus gibt es weitere Umstiegsverbindungen, zum Beispiel mit Emirates, Qatar Airways, Turkish oder Ethiopian.</p>
<p>Klima und Reisezeit: An der südafrikanischen Ostküste herrscht feucht-warmes Wetter. Der afrikanische Winter von Juni bis September ist dort angenehm. In den Sommermonaten von November bis März regnet es häufig. Südafrika-Urlaub wird trotzdem oft von Oktober bis März gemacht, da die Kapregion in dieser Zeit optimal zu bereisen ist.</p>
<p>Geld: Ein Euro sind etwa 16 Südafrikanische Rand (Stand: 1. September 2016). Geld vor Ort kann per Kreditkarte abgehoben werden.</p>
<p>Informationen:South African Tourism, Friedensstraße 6-10, 60311 Frankfurt, Tel.: 0800/118 91 18</p>
<p><br />
(dpa/tmn)</p>

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		<title>Mauritius: Wanderung auf den Le Morne</title>
		<link>https://www.123-und-weg.de/mauritius-wanderung-auf-den-le-morne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Travel Guide]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2016 04:50:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Le Morne &#8211; Am Horizont gehen die verschiedenen Blautöne ineinander über. Oben Hellblau, darunter Tiefblau, eine Schicht weißer Schaumkronen, dann Türkis, Graublau: das Riff vor Le Morne Brabant. Der Berg im Südwesten von Mauritius ist ein Klotz. Er ragt aus...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Le Morne &#8211; Am Horizont gehen die verschiedenen Blautöne ineinander über. Oben Hellblau, darunter Tiefblau, eine Schicht weißer Schaumkronen, dann Türkis, Graublau: das Riff vor Le Morne Brabant. Der Berg im Südwesten von Mauritius ist ein Klotz. Er ragt aus der Halbinsel empor wie hingeworfen.</p>
<p>Hinaufklettern bedeutet, Mauritius so zu sehen wie auf den Postkarten. Aufstieg. Ein Tor versperrt den Weg. Nico Queland und Zack Herbst schließen auf. Sie sind<br />
<a href="http://www.trekkingmauritius.com/#!the-morne-brabant-trekking-mauritius/cqvj">Tourguides von Yanature</a>, eine der zwei Organisationen, die hier mit Urlaubern wandern dürfen. Denn das Gelände, auf dem der Berg steht, ist seit Jahrhunderten in Privatbesitz.</p>
<p>Der Wanderpfad schlängelt sich den Berg entlang. Sanft geht es bergauf. Ab und zu rutschen die Füße auf dem schwammigen Untergrund aus, es hat geregnet. Urlaubsparadies hin oder her: Regen ist auf Mauritius keine Seltenheit. Vor allem in den Wintermonaten wechselt das Wetter hier gerne mal jede halbe Stunde.</p>
<p>Der erste Aussichtspunkt über die Lagune ist erreicht. Eine kleine Insel liegt darin, ein Sonnenstrahl durch eine Lücke in den Wolken hebt sie aus dem türkisfarbenen Wasser hervor. Bis auf 200 Meter steigt die Gruppe noch weiter gemeinsam auf den Le Morne hinauf. Dann aber hört der breitere Pfad auf, von nun an wird es schmaler &#8211; und vor allem steiler.</p>
<p>Und dann das: Regen setzt ein. Ausgerechnet jetzt steht ein Abschnitt bevor, auf dem geklettert werden muss. Die Füße finden auf den nassen Felsen keinen Halt, die Hände klammern sich an kleine Vorsprünge. Dafür gibt es nach der Kletterpartie einen noch besseren Ausblick: rechts die Lagune, geradeaus die Hügelketten der Insel und links die kleine Île aux Bénitiers. Von hier ist es nun auch nicht mehr weit bis zum Gipfelkreuz. Es hat eine besondere Bedeutung, die mit der wechselhaften Geschichte von Mauritius zu tun hat.</p>
<p>Mauritius war ursprünglich unbewohnt. Dann wurde die Insel im Indischen Ozean erst holländische, dann französische, später englische Kolonie &#8211; und schließlich unabhängig. Die Franzosen brachten Sklaven aus Afrika auf die Insel, die Engländer Arbeiter aus Indien. «Die Sklaven hatten sich hier versteckt», erzählt Queland und deutet auf Le Morne Brabant. Als 1835 die Sklaverei abgeschafft wurde, kamen die Briten auf den Berg, um den Geflohenen die gute Nachricht zu überbringen. «Aber sie konnten nicht glauben, dass die Sklaverei tatsächlich abgeschafft worden war.» Also sprangen sie in den Tod, um der gefürchteten erneuten Gefangenschaft zu entgehen.</p>
<p>So zumindest die Legende. Ganz sicher ist man sich nicht, wie es sich damals abgespielt hat, erzählt Queland. 2008 wurde der Berg in die Liste des Unesco-Weltkulturerbes aufgenommen. Für die Nachfahren der Sklaven sei das sehr wichtig, sagt er. Um an die Verstorbenen zu erinnern, sei das Kreuz aufgestellt worden.</p>
<p>Mauritius<br />
Anreise: Condor zum Beispiel fliegt von Frankfurt/Main nonstop auf die Insel im Indischen Ozean, Eurowings von Köln/Bonn. Emirates fliegt von Deutschland über Dubai nach Mauritius, mit South African Airways geht es zum Beispiel über Johannesburg.</p>
<p>Sprache: Auf Mauritius werden mehrere Sprachen gesprochen. Die meisten Einwohner nutzen im Alltag eine Kreolsprache. Viele sprechen auch Hindi. Außerdem wird Französisch und Englisch genutzt.</p>
<p>Währung: Bezahlt wird in Mauritius mit Rupien. Ein Euro entspricht rund 41 Mauritius-Rupien (Stand: August 2016).</p>
<p>Information: Mauritius Tourism Promotion Authority (MTPA), Victoria House, St Louis Street 11302 Port Louis (Tel: 00230/210/15 45, www.tourism-mauritius.mu).</p>
<p><br />
(dpa/tmn)</p>

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		<item>
		<title>Okavango-Delta in Botswana: Im Einbaum auf dem Hippo-Highway</title>
		<link>https://www.123-und-weg.de/okavango-delta-in-botswana-im-einbaum-auf-dem-hippo-highway/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Travel Guide]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Aug 2016 10:10:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[TOP-Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kasane &#8211; Patrick will gerade zur Landung auf der schmalen Sandpiste ansetzen, als er die Giraffenherde sieht. «Wir müssen noch mal eine Runde drehen, bis die Tiere verschwunden sind», sagt der Buschpilot und zieht die kleine Cessna-Propellermaschine wieder hoch. Den...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kasane &#8211; Patrick will gerade zur Landung auf der schmalen Sandpiste ansetzen, als er die Giraffenherde sieht. «Wir müssen noch mal eine Runde drehen, bis die Tiere verschwunden sind», sagt der Buschpilot und zieht die kleine Cessna-Propellermaschine wieder hoch.</p>
<p>Den Safari-Gästen ist schon jetzt klar: Das Okavango-Delta in<br />
Botswana gehört zu den erstaunlichsten Landschaften Afrikas. Die Sumpflandschaft ist ein schier endloses Labyrinth aus kleinen Inseln, Lagunen und Feuchtgebieten. Der aus dem Hochland Angolas kommende Okavango-Fluss bildet hier mit 15 000 Quadratkilometern das größte Binnendelta der Welt. Der Wasserreichtum in der sonst recht kargen Region im Norden Botswanas macht das Delta zu einem der wichtigsten Rückzugsgebiete für Tiere im südlichen Afrika. In der Trockenzeit erreicht man zwar einige Lodges im Geländewagen. Doch zu den meisten kommt man nur mit kleinen Buschfliegern oder per Boot.</p>
<p>Patrick landet sicher auf dem Busch-Flughafen der «Xigera»-Lodge. Sie liegt auf der kleinen Paradise-Insel mitten im Moremi-Wildreservat im Herzen des Okavango-Deltas. Botswana setzt seit Jahren auf exklusiven Individualtourismus und vergibt innerhalb seiner Naturparks private Wildreservat-Konzessionen, die von luxuriösen Lodge- und Safari-Betreibern geführt werden. Wer also im Okavango-Delta auf Safari geht, hat die Tiere wie zu Entdeckerzeiten fast für sich alleine. Die meisten Lodges beherbergen maximal 20 Gäste.</p>
<p>Die Exklusivität und der Luxus der Camps haben aber natürlich auch ihren Preis &#8211; und zwar gut und gerne 400 Euro pro Nacht und Person. Und dabei handelt es sich nicht einmal um die teuersten Lodges. Die Fahrt vom Busch-Flughafen zum Camp lässt schon erahnen, was die Gäste hier jenseits ausgetretener Safari-Routen erwartet: Kudus, Antilopen, Zebras und Giraffen stehen wie ein Begrüßungskomitee Spalier.</p>
<p>Safari-Lodge-Guide Rider bittet die Gäste, unter den neugierigen Blicken einer Affenhorde vom Jeep aufs Motorboot umzusteigen, da das Camp auf einem anderen Inselchen liegt. Und schon folgt der erste Adrenalinkick: 20 Meter vor der Lodge kommt plötzlich ein junger Elefantenbulle aus dem Schilf. Das gewaltige Tier ist fast genauso erschrocken wie die Gäste. Rider hält sofort den Motor an und legt den Rückwärtsgang ein. «Keine Sorge. Er zieht schon weiter.»</p>
<p>In der Lodge werden die Gäste über lange Holzstege in ihre Zelte gebracht. Wobei man die Luxushütten aus Holz und Stoff kaum Zelte nennen kann. Die Möbel sind aus edlen Hölzern, die Waschbecken aus Kupfer. Die Zelt-Hütten stehen am Uferrand. Direkt vor der Terrasse zieht gemütlich eine riesige Elefantenherde entlang. Willkommen in Botswana, dem Land mit der höchsten Elefantenpopulation Afrikas.</p>
<p>Die Luxus-Camps sind sehr umweltbewusst, der Service ist perfekt, das Essen erstklassig. Am Abend sitzt man in kleiner Runde am Lagerfeuer, schaut in den Sternenhimmel und hört der Wildnis zu. Das Schnaufen der Elefanten und Flusspferde würde man aber lieber in weiter Ferne vermuten und nicht zehn Meter neben der Feuerstelle.</p>
<p>So viel Luxus mitten in der afrikanischen Wildnis erinnert einen manchmal unangenehm an alte Entdeckerzeiten, in denen sich weiße Kolonialherren und reiche Abenteurer aus Europa von schwarzen Einheimischen von vorne bis hinten bedienen ließen.</p>
<p>Der nächste Tag wird allerdings zu einer äußerst angenehmen Zeitreise in Entdeckerzeiten: Vorbei an unzähligen Seerosen gleiten wir lautlos im Mokoro durch die schmalen, von Papyrus gesäumten Wasserkanäle, welche die Flusspferde auf ihren Wanderungen hinterlassen. «Deshalb nennen wir sie auch gerne Hippo-Highways», sagt Rider.</p>
<p>Mokoros sind schmale Einbaumkanus. Rider flüstert: «Wir müssen nun aber ganz still sein. Wir kommen jetzt auf einen See und möchten kein Flusspferd erschrecken. Das kann gefährlich werden.» Der Guide stößt das Mokoro mit seiner Stocherstange so sanft an, dass selbst die scheuen Königsfischer und seltenen Moor-Antilopen erst in letzter Sekunde aufschrecken. Im Schilf sonnen sich Krokodile. Auf einer kleinen Insel grasen friedlich Wasserbüffel, Impalas und Giraffen. Die Ruhe ist unbeschreiblich.</p>
<p>Plötzlich tritt ein mächtiger Elefantenbulle aus dem hohen Schilf heraus ins Wasser und weist mit einem heftigen Trompeten darauf hin, dass hier Elefanten beim Kreuzen Vorfahrt haben. Ihm folgen mehrere Weibchen und eine ganze Horde von Elefantenbabys und Jungtiere. Rider taucht die Holzstange wieder ins hüfttiefe Wasser und gibt dem Kanu einen kräftigen Stoß. So dürften auch die ersten Europäer das Okavango-Delta entdeckt haben. Man denkt an den Werbeslogan des Fremdenverkehrsamtes: «Botswana, Afrikas bestgehütetes Geheimnis». Hier ist man mitten drin und fast alleine.</p>
<p>Das Okavango-Delta<br />
Anreise: Mit South African Airways oder Lufthansa über Johannesburg nach Kasane oder Maun. Von dort mit Wilderness Air oder Mack Air in die jeweiligen Lodges und Privatreservate.</p>
<p>Einreise: Deutsche erhalten bei der Einreise ein kostenloses Touristenvisum für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen. Für die Einreise ist ein noch sechs Monate gültiger Reisepass notwendig.</p>
<p>Reisezeit: Die beste Reisezeit für Tierbeobachtungen ist die Trockenzeit von Juli bis Mitte November.</p>
<p>Übernachtung/Safaris: Es gibt zahlreiche, luxuriöse Lodges im All-Inclusive-Stil, die mit Preisen ab 400 Euro pro Person und Tag aber relativ kostspielig sind.</p>
<p>Gesundheit: Für Botswana sind keine Impfungen vorgeschrieben oder notwendig. Aufgrund der Malaria-Gefahr in Teilen des Okavango-Deltas ist eine tropenärztliche Beratung vor der Reise aber zu empfehlen.</p>
<p>Informationen: Botswana Tourism Organisation, Karl-Marx-Allee 91 A, 10243 Berlin, Tel.: 030/42 02 84 64.</p>
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(dpa/tmn)</p>

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