Tianjin ist eine chinesische Provinz und gleichzeitig wichtigste Hafenstadt

Der heutige Beitrag führt uns ins traditionelle China, das uns mit einer Provinz bekannt machen wird. Tianjin heißt uns in seiner ehrwürdigen Stille Willkommen.

Tianjin©Flickr/kilroy238

Tianjin. Die wichtigste Hafenstadt Chinas hat immer noch einen Provinzstatus. Ca. 10 Millionen Einwohner leben und wohnen hier, während im äußeren Bezirk die Wohnbedingungen immer besser werden, geht es im Stadtkern zu, wie überall: Aufgrund von Landflüchtigkeit herrschen katastrophale Bedingungen, um einen sicheren Schlafplatz zu finden.

Doch Tianjin ist und bleibt traditionell. Seine sechs verschiedenen Stadtviertel Heping, Hexi, Hebei, Nankei, Hedong und Hongqiao begeistern mit altertümlichem Baustil, der neben dem klasisch modernen Wolkenkratzer-Stil nicht zu kurz kommt. Auch die Alstadt hat Tianjin sich bewahrt, hier werden immer noch Märkte wie vor Jahren abgehalten, man kann die Vergangenheit nicht nur erahnen, man kann sie fühlen, atmen und ihr leibhaftig begegnen.

Natürlich hat auch dieser Ort wunderschöne Sehenswürdigkeiten, die einem Touristen das typisch asiatische näher bringen! Da wäre einmal der traurige Tempel des ,,Großen Mitleids“ – ,,De Bei Yuan“ – der im Jahre 1669 vom Kaiser Kangxi erbaut wurde. Aber damit ist er noch einer der Jungspunde der Stadt, Wen Miao wurde im Jahre 1436 erschaffen und ist damit auch einer der ältesten Tempel überhaupt. Sehenswert ist aber auch der Konfuzius-Tempel, der während der Ming-Dystanie entstand.

Die Chinesen legen sehr viel Wert auf ihre Traditionen. Tianjin dabei ganz besonders. Die Festlichkeiten während des Jahres sind ihnen wichtig und viele Dinge werden ernsthaft zelebriert. Das wichtigste Fest ist dabei das chinesische Neujahrsfest, welches immer im Januar oder Februar stattfindet. Hier herrscht in der Provinz Ausnahmezustand – doch für den Deutschen, der bisher nur lauwarme, halbherzige Sylvester mit Heizung-warmen Sekt begossen hat, dem vergeht hier hören und sehen 😉 .