Wandern in Andalusien

Andalusien ist ein stozes Fleckchen Erde, viele denken dabei ehrfürchtig an die blutigen Stierkämpfe, an ausgelassene Spanier oder an wunderschöne Küsten. Aber Andalusien kann, natürlich, noch viel mehr.

Wandern in Andalusien! © Flickr/bravenewtraveler

Andalusien ist ein vielseitiges Land. Viele der Touristen kommen hierher, um sich ein wenig die Sonne auf den Plautz scheinen zu lassen oder von der frohen Natur der Spanier zu profitieren. Wer allerdings so richtig was sehen will von dem Land, dem empfehle ich eine Wandertour. Wandern in Andalusien hat etwas ganz eigenes, traumhaftes.

Gewandert wird meistens im wunderschönen Mittelgebirge. Hier könnt ihr alten Schmugglern und Viehtreibern auf die Spur kommen und den Wind der Zeit atmen. Die Vergangenheit blüht hier sozusagen am Straßenrand, die vielen malerischen weißen Dörfer erzählen im Flüsterton in dunklen Gassen ihre Geschichte von Spanien. Nur zuhören muss man selbst. Natürlich könnt ihr auch das Hochgebirge der Sierra Nevada erklimmen, das mindestens genauso traumhaft wie felsig ist.

Andalusien ist eine sehr bergige Landschaft, die von vielen aber erst spät entdeckt wird. Ihr könnt auch an der Atlantik – und Mittelmeerküste entlang wandern, was auch wunderschön ist. Doch eindringen könnt ihr in die Kultur des Landes eben erst, wenn ihr euch auf den beschwerlichen Weg durch das Gebirge macht 😉 . Solltet ihr euch trotzdem für die Küste entscheiden, lege ich euch Málaga ans Herz. Diese beschauliche Hafenstadt ist meistens auch Start einer jeden Andalusien-Reise. Hier könnt ihr nicht nur an schönen Stränden fläzen, sondern auch Großstadtluft schnuppern und nochmal ordentlich Zivilisation tanken, bevor es auf geht, in die großartige Natur.

Hier findet ihr auch eine Karte mit interessanten Wandergebieten verzeichnet!