World Trade Center mal aus einer anderen Perspektive

Seit 2001 ist das World Trade Center nicht mehr da. Doch kennt ihr überhaupt die Anfänge jenes Centers?

Flickr/Rafael Amado Deras

Dort, wo das World Trade Center gestanden hat, klafft heute ein großes Loch wie eine häßlich schwarze Zahnlücke in einem sonst wunderschönen Lächeln. Natürlich wird das Center vermisst, natürlich erinnern wir uns alle gern daran.

Und wer als Tourist heute New York bereist und besucht, kommt an dieser „Sehenswürdigkeit“ wohl kaum herum. Doch der Tourist sollte neben seinem Ende auch seinen Anfang kennen. Und der war alles andere als ehrwürdig.
So haben die beiden weit in den Himmel hinaus ragenden Zwillingstürme ein ganzes Stadtviertel mehr oder weniger „platt gemacht“. Mehr als 325 Geschäfte wurde mit einem Mal das Ende beschert.

Bei einer von etlichen Demonstrationen hat sich ein Mann in einen Sarg gelegt, ließ sich über die Straßen tragen. Über ihm prankte ein Pappschild: „Hier ruht Mr. Kleinunternehmer“. Ich muss nicht ausführen, was uns das Schild sagen wollte. Das World Trade Center wurde nicht herzlich mit ausgestreckten Armen begrüßt. Es wurde gehasst, bespuckt, bekämpft.

Natürlich trauert die ganze Welt heute um die beiden verloren gegangenen Gebäude. Und wahrscheinlich ist auch dieses schreckliche Attentat – das man in keinster Weise rechtfertigen darf – dafür verantwortlich, dass man keinen kritischen Blick mehr auf die eigentliche Sache wirft.

Ich zumindest fand es interessant, auch einmal eine andere Seite zu erfahren. Wollt ihr mehr Infos? Schaut doch mal hier.