Amsterdam mal anders (II)

Nahe am Zentrum von Amsterdam, im Stadtteil Oud West, ist eine Art Dorf entstanden. Die Backsteinhäuser des ehemaligen Krankenhausgeländes haben junge Leute umgebaut und in eine alternative, kreative Wohngegend umgebaut. Nun sind hier kleine Handwerksbetriebe und Künstlerwerkstätten entstanden. Das Theater „Gasthuis/Frascati“ ist hier präsent und bietet kleine innovative Off-Produktionen aus Holland und Flandern an. Auch eine Fahrradinitiative und das Restaurant „Ingange“ sind Teil des autofreien Geländes. Hier wird neben uralten Bäumen gelebt, gearbeitet und gewohnt. Die Gegend ist besonders multikulturell: 2007 lebten hier Menschen mit 177 unterschiedlichen Nationalitäten.

Jazz und Amsterdam gehören irgendwie zusammen. Schaust du vom Bimhuis aus auf das Wasser, scheinen die Jazzrhythmen im Einklang mit den Klatschen des Wassers an die Bootsstege zu sein. Aber auch im Alto Cafe, das unschwer durch ein riesiges Saxofon an der Hauswand zu erkennen ist, wird jeden Abend in chilliger Atmosphäre und bei gemischtem Publikum Jazz gespielt. Blues findest du zudem in der Bourbon Street, die besonders bekannt für die ausgiebigen Jamsessions und jungen Amsterdamer Talente ist.

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In Amsterdam kannst du alleine mehrere Tage am Stück im Museum verbringen. Das Reichsmuseum und das Van Gogh ziehen die meisten Besucher an. Aber auch Museen für zeitgenössische Kunst oder Fotografie sind zahlreich. Insgesamt gibt es über 50 verschiedene Museen, die jedes Jahr von Millionen von Besuchern aufgesucht werden. Zudem findest du hier ganz spezielle Museen: Heineken Experience zum Beispiel, das Hausboot – Museum, das Foltermuseum oder auch das Erotikmuseum.
Kinder können im NEMO Wissenschaft hautnah erleben und Anfassen. Gleich daneben liegt das Schifffahrtsmuseum, eine getreue Nachbildung eines Holländischen Handelsschiff, auf dem man herumspazieren kann. Auch im Tropenmuseum und im Jüdischen Museum gibt es spezielle Abteilungen nur für Kinder.

 

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