Hundepension – für jeden Hund ein Dach über dem Kopf

Die Crux mit Haustieren ist, dass sie auch gefüttert werden müssen, wenn man eigentlich gar keine Zeit dafür hat. Was morgens vor der Arbeit stressig ist, wird zum Problem, sobald man einen längeren Urlaub plant.

Für 2-3 Tage wird wohl jeder einen Freund finden, der ihm die Katze füttert. In Sachen Hundebetreuung sieht es da schon ganz anders aus. Schließlich braucht ein Hund nicht nur Futter. Er muss Gassi gehen, sich austoben können, und braucht – wie die Katze natürlich auch – stetigen Kontakt zum Menschen.

Was also tun, wenn ein Urlaub in die Karibik ansteht und für den Dobermann im Pauschalreise-Flieger einfach kein Platz mehr ist, oder vorher gebuchte Mietwagen am Urlaubsort eindeutig jede Haustier-Mitnahme ausschließt? 

Genau für solche Fälle gibt es Hundepensionen. Für einen festen Betrag pro Tag zwischen 5 und 20 Euro und gegebenenfalls noch zusätzliches Geld kann der Hund auch ohne das reisende Herrchen eine schöne Zeit verbringen.

Wer auf Nummer sicher gehen will, der nimmt staatlich geprüfte Hundepensionen. Die sind meistens etwas teurer. Viele Privatpersonen mit einem Herz für Tiere haben Hundepensionen als Nebenverdienst eröffnet – nach einem klärenden Gespräch mit der Person wird man selbst entscheiden müssen, ob man dieser sein Haustier anvertrauen möchte.

Egal ob privat oder zertifiziert – Hundepensionen sind für den reisenden Haustierbesitzer nicht selten die letzte Rettung!

4 comments

  1. Also ich sehe der Sache eher skeptisch ins Auge. Ich würde eigentlich mein Tier keiner fremden Person anvertrauen, wenn da irgendetwas passiert…. Da verzichte ich lieber mal auf einen Urlaub! Oder wenn ich halt wirklich mal weg will, dann sorge ich vorher dafür, dass bekannte sich etwas ums Tier kümmern. Bei uns ist das zb. so, dass die Nachbarskinder (naja, die sind 16 bzw. 17) sich regelmäßig um unsere Hunde kümmern, also Gassi gehen, oder auch mal Baden, sich längere Zeit zu ihnen ins Gehege setzen und einfach spielen…

    Das mit den Pensionen würde ich also nur für den totalen Notfall machen!

    Bernd

  2. Da muss ich dir zustimmen, wenn Bekannte vorhanden sind, die sich um das Tier kümmern, ist das natürlich besser.

    Aber bei mir z.B. ist es so, dass ich nicht für ein paar Tage, sondern gerne zwei Wochen lang in den Urlaub fahre. Dafür halt nicht sonderlich oft. Aber zwei wochen sind schon eine lange Zeit, um auf ein fremdes Tier aufzupassen.

  3. Ich sehe, ähnlich wie Bernd, die Sache mit Hundepensionen eher kritisch. Über einen doch recht langen Zeitraum meinen Hund an völlig fremde abzugeben halte ich für keine gute Idee. Die Tiere sind ja bekanntermaßen sehr auf eine Person fixiert. Ich habe mal etwas recherchiert, und eine ganz andere Möglichkeit gefunden;) Schaut euch mal die Seite http://www.casamundo.de/urlaub_mit_hund/ an. Für sowas wäre ich schon eher zu haben! 🙂

    Grüße!

  4. Pingback: mit dem Hund in den Urlaub | Das Reise-Blog