Meckern auf ganz hohem Niveau

Sie sind endlich angekommen – der erste Urlaubstag kann beginnen! Und bereits beim Frühstück merken Sie, dass Ihnen die Marmelade nicht schmeckt, das Ei ist zu hart gekocht, die Sonne ist zu heiß, der Sand ist zu sandig und die Spanier sind zu spanisch. Blödsinn denken Sie nun? Dann lesen Sie mal die – ernsthaft gemeinten – Beschwerden unserer britischen Freunde. Der Reiseveranstalter Thomas Cook und der britische Reiseverband ABTA veröffentlichten die skurrilsten Beschwerden:
Skurrile Urlaubsbeschwerden

– Da war es mit den Geografie-Kenntnissen auch nicht so weit: „Wir haben neun Stunden gebraucht, um von Jamaika wieder zurück nach England zu kommen. Bei den Amerikanern hat es nur drei Stunden gedauert.“

– Das konnte wirklich niemand wissen: „Niemand hatte uns gesagt, dass im Meer Fische sein würden. Die Kinder waren geschockt.“

– Frechheit: „Wir haben bei einem Straßenhändler Ray-Ban-Sonnenbrillen für fünf Euro gekauft. Die waren gefälscht!

– Das nackte Entsetzen: „Oben-ohne-Baden sollte verboten werden – Mein Mann hat den ganzen Tag damit verbracht, anderen Frauen hinterherzugucken.“

– Das nennt man wohl Luxusproblem: „Der Sand sah ganz anders aus als im Prospekt. Ihr Bild zeigt gelben Sand, tatsächlich aber war er weiß.“

– Da fällt mir nichts zu ein…“In Ihrem Prospekt heißt es: ‚Kein Friseur in der Hotelanlage‘. Wir sind Friseurlehrlinge – dürfen wir trotzdem bei Ihnen buchen?“

– Und schuld ist nur das Bett: „Mein Verlobter und ich hatten ein Zimmer mit zwei Einzelbetten gebucht. Im Hotel aber war ein Zimmer mit Doppelbett reserviert. Ich mache nun Sie dafür verantwortlich, dass ich schwanger bin. Hätten wir das von uns gewünschte Zimmer bekommen, wäre das nicht passiert.“

– „Es ist Ihre Pflicht als Reiseveranstalter, uns auf laute oder unangenehme Gäste aufmerksam zu machen, bevor wir die Reise antreten.“

– „Ich wurde von Moskitos gestochen. Niemand hat mir gesagt, dass die auch stechen können.“ – Ja, und Katzen können kratzen.

– Und hier mein all time favorite: Ein Gast beobachtete auf einer Safari in Afrika einen offensichtlich sehr erregten Elefantenbullen und beschwerte sich nachträglich über seine ruinierten Flitterwochen – der Anblick des „zügellosen Tieres“ hätten ihm das Gefühl gegeben, unzureichend ausgestattet zu sein.

…Bei diesem Gemecker möchte man doch nur den Kopf schütteln und sich vornehmen, im Urlaub auch mal Fünf gerade sein zu lassen.

Foto: Marc Schueler – Fotolia