Hamburg – das Tor zur Welt

Wer in Hamburg wohnt, kennt den Spruch: ,,Hamburg – meine Perle“ zu Genüge.

Hamburg ist zwar im Vergleich zu Berlin nicht sehr groß, jedoch ist Hamburg als Hansestadt mit seinem Hafen tatsächlich das regelrechte Tor zur Welt.
Hamburg vereint Kult mit überkandidelter Kunst mit gemütlichen Seefahrerkamellen. Als Student findest du hierher – und meistens nicht mehr heraus bzw. weg. Und die Stadt polarisiert: Entweder du magst sie oder eben nicht. Etwas dazwischen ist kaum möglich.

Am Rathaus findest du neben diesem atemberauend historischen, schönem Gebäude, wie der Hamburger Michel, die Möglichkeit, auf niveauvoller Art direkt an der Alster shoppen zu gehen. Sündhafte Juewelier-Läden lassen jedes Frauenherz höher schlagen und die zahlreichen Bekleidungs-Geschäfte lassen auch kein Kleiderschrankbedürfnis offen. Jede Marke ist hier verteten. Hier verliebt sich die dekadente Geldbörse sofort in die Schaufensterläden 😉 .

Wer stattdessen den Flair von Möwengeschrei und Seefahrerschmaus genießen möchte, muss unbedingt zum Hafen. Hier gibt es nicht nur viele Schiffe zu begutachten, sondern oftmals auch Feste direkt an den berühmten Landungsbrücken, Hafenrundfahrten oder aber man lässt sich von dem schwimmenden Musical ,,Der König der Löwen“ verzaubern. Urige Kneipen laden zu einem Bierchen – oder zwei 😉 , ein und wem das immer noch nicht genug ist, wandert eben die Hafentreppen hoch, um sich dann direkt in St. Pauli wiederzufinden.
Hier lockt die Sündenmeile, die sogenannte Reeperbahn, mit viel Sex für wenig Geld, bunte, laute Party, extrem Clubbing oder einfach nur lockere Kneipentour. Hier kann man sich perfekt in der Nacht verlieren…

und für all die Künstler, Alternativen, Studenten und Neugierigen unter uns empfehle ich noch das Schanzenviertel. Hier kann man erst einmal die ,,rote Flora“ begutachten – ein ehemals denkmalgeschütztes Gebäude, welches von den Linksradikalen konfisziert und somit vorm Abreißen geschützt wurde. Hier finden am Wochenende oftmals alternative Studentenpartys statt. Viele gemütliche Bars und Kneipen laden zum sommerlichen Nachtbummel ein oder man trifft sich auf der Straße zum kurzen Plausch. Hier hat jeder ein Lächeln auf den Lippen und ein offenes Ohr, wer hier Pizza essen geht, geht oftmals auch nicht allein nach Hause 😉 . Übrigens kann man hier auch toll shoppen gehen, viele sportliche Geschäfte warten auf das Geld in deiner Hosentasche.

Nebenbei bemerkt ist Hamburg eine der grünsten Städte Deutschlands und hat somit reichlich Grünanlagen, in denen man sich vom stressigen Großstadtleben erholen kann. Falls einem das noch nicht reicht, der gesellt sich einfach zu den zahlreichen Joggern entlang der Alster. Hier messen sich aber wirklich nur die Besten 😉 . Den Stadtpark empfehle ich nur all diejenigen, die Wert auf kulturell verpackte Natur legen – denn hier wirkt alles künstlich und überhaupt nicht nach ,,Natur“… aber auch das gehört zu Hamburg und ist somit sehenswert.

Wer Hamburg besucht und sich gerne Musicals anschaut, der sollte „Disneys Der König der Löwen“ besuchen.

3 comments

  1. Pingback: Hamburger Kunsthalle - Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts | Hamburger Allee

  2. sylvia

    Du kommst nicht aus HH oder? Am HH- Stadtpark ist so gar nichts künstlich,
    ganz im Gegenteil: die nach gestellte Baumallee im Bereich der Rosengärten
    zierte schon damals unseren Vorfahren den Weg hinunter zum Stadtparksee.

    Künstlich hingegen ist doch wohl eher die Schanze, die sich als Schickiviertel etabliert hat und e so gar nicht mehr das ist, was sie mal war.

    Wie Du schon gesagt hast, entweder liebt man HH oder eben nicht…

  3. Hallo und danke für deinen Kommentar 🙂

    doch, ich komme aus Hamburg, aber ursprünglich vom Land und bin daher, was NAtur angeht, einfach was anderes gewöhnt. Der Stadtpark ist für mich extrem künstlich, kein Busch und kein Strauch darf wachsen, wie er will, jeder Halm ist gestutzt und die Atmosphäre ist mehr als spießig.
    Klar ist es traditionell – aber eben Natur in ihre kulturellen Grenzen verpackt.

    Und die Schanze – ja, das ist traurig, dass sie sich so verändert hat. Mittlerweile ist es tatsächlich mehr ein Schickimicki-Verein. Schade.
    Aber das ist auch die Stadtpolitik.