Kurzstreckenflüge – Umweltverschmutzung

Umweltverschmutzer? Luftverpester? Weltzerstörer? Vielflieger müssen sich einiges sagen lassen.

Letztens erwähnte ich so nebenbei, dass ich im Sommer nach Portugal reisen würde und dafür von einer deutschen in die nächste deutsche Stadt fliegen müsste. Daraufhin wurde die Nase gerümpft und ich als Umweltverschmutzer betitelt. Ich erklärte, dass es nunmal billiger sei und ich über anderes gar nicht nachgedacht hätte. Typisch, erwiderte mein Gegenüber. Das sei typisch.

Ich geriet ins Grübeln: Ist es tatsächlich so, sind wir Umweltverschmutzer? Ja, natürlich, es ist im Grunde absolut daneben, eine Kurzstrecke zu fliegen, wenn es auch anders geht. Ist nur eben teurer. Ich könnte auch mit Auto, Zug oder Bus fahren. Muss es unbedingt eine Flugreise sein? Ich dachte nach und entschied dann: Nein, muss ich nicht.

Nun fahre ich per Mitfahrzentrale zu meinem Flughafen, von dem aus ich nach Portugal starte, anstatt bequemer Weise zu fliegen. Das ist zwar eben, wie gesagt, unbequemer, aber mir liegt die Erde am Herzen. Und auch, wenn ich keinen großen Beitrag leisten kann, dann und wann einmal einen Gang zurück zu schrauben und sich anders zu entscheiden, ist ein Beitrag.

Was denkt ihr darüber? Ist es verwerflich, viel und kurz zu fliegen oder nicht? Die Definition von Kurzstreckenflug findet ihr hier.

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4 comments

  1. Hallo,

    vor dem Problem standen wir auch schon ein paar mal. Wir mussten von Frankfurt aus fliegen, wohnen aber nicht so weit von Düsseldorf entfernt. Wir haben uns bisher gegen Flüge von Düsseldorf nach Frankfurt entschieden. Meisten sind wir dann mit der Bahn gefahren, aber auch schon mal mit dem Auto.

    Gruß
    Volker

  2. Beate

    Aufgrund der wahnsinnigen Kontrollen sind weder Flughäfen noch Läden attraktiv.
    Immer wieder werden in den Supermärkten die Taschen zu Unrecht kontrolliert, ohne jegliche Erlaubnis. Der Einzelhandel soll das nicht, um in die Privatsphäre des Kunden nicht einzugreifen. Die Tatsachen werden von ihnen verdreht, weil der Kunde meist diesen Konzernen sowieso schon ausgeliefert ist, das ist Teil eines unfairen Handels, der Armut ausbeutet auch hier in Europa Vermögenden hilft. Es gibt für sie andere Möglichkeiten, wie z.B. die Installation von Überwachungskameras im Laden, als die Taschen der Kunden auszuspähen. Allerdings sind wegen der Bildaufnahmen Überwachungskameras auch nicht gerade optimal. Schade, dass sie nicht mehr Vertrauen haben zur Kundschaft, und einige Leute von ihnen zu Unrecht angegriffen werden.