Pura Vida, Costa Rica!

Pura Vida – Das pure Leben, so wird man in der „Schweiz Mittelamerikas“ begrüßt.

Costa Rica ist gerade einmal so groß wie Niedersachsen und doch bietet es durch seine einmalige Lage zwischen pazifischem und atlantischem Ozean eine Natur- und Pflanzenvielfalt, wie sie nur wenige andere Länder aufweisen.
Ein ganzes Viertel der Fläche der fünf Provinzen Costa Ricas ist als Nationalpark geschützt. Es kann also durchaus passieren, dass man beim typisch costaricanischen Frühstück (Mittag- und Abendessen) „Gallo Pinto“, einem Gemisch aus Reis, Bohnen und lokalen Spezialitäten, zum Beispiel frittierten Kochbananen, die Anwesenheit kleiner Äffchen genießen kann, während man den Stimmen der einzigartigen Vogelwelt lauscht.

Beeindruckend ist vor allem das Sozialsystem: Die staatliche Schulbildung mit einem erstaunlich hohen Standard für diese Region ist für jedes Kind gesichert und da Costa Rica das einzige Land der Welt ohne eine Armee ist, kann dieser Standard finanziell auch langfristig gesichert werden.

Für einen Besuch Costa Ricas bieten sich vor allem Rundreisen an, denn nicht nur die wunderschönen wilden Karibikstrände und paradiesisch weißen Sandstrände auf der Pazifikseite, die sich die Wellenreiter erobert haben, laden zu einem Besuch ein. San José, die Hauptstadt im Herzen Costa Ricas, auf der zentralen Hochebene gelegen, bietet neben lateinamerikanischem Charme viele Attraktionen und Freizeitmöglichkeiten.

Wer es lieber ruhig mag und Natur hautnah erleben möchte, für den liefern die Nationalparks eine sehenswerte Alternative. Besonders interessant sind der Vulkan Poás, dessen schwefeligen Kratersee man aus nächster Nähe beobachten kann oder auch die „Aerial Tram“-Hochseilbahn, die einem atemberaubende Blicke in den unberührten Regenwald bietet. Spannend auf einer Rundreise ist auch der frappante Klimawechsel, zwischen den feuchten und gemäßigten Hochebenen und den schwül-heißen Küstenregionen.

Auf gar keinen Fall missen sollte man einen Besuch Puerto Limóns, Costa Ricas „zweiter Hauptstadt“ an der Atlantikküste. Vor den Ufern der Hafenstadt befindet sich auch Costa Ricas einzige Insel, die Isla Uvita, auf der einst Christoph Columbus auf seiner vierten Atlantikreise vor Anker ging. Er war es, der dem Land seinen heutigen Namen gab: Costa Rica – Die reiche Küste. Nach einigen Erkundungstouren stellte er jedoch fest, dass das durch den Urwald überwucherte Land nutzlos für die Zwecke des damaligen Europa war.

Eben diese Natur stellt sich heute jedoch als der wahre „Reichtum“ Costa Ricas heraus. Der andere Schatz, den man dort zwischen Nicaragua im Norden und Panama im Süden zu finden vermag, ist ohne Zweifel die ansteckende Lebensfreude und der Optimismus der Ticos. ¡Pura Vida! heißt das Lebensmotto und tatsächlich wird man durch den Kontakt mit Kultur und Menschen rasch infiziert, was bleibt also sonst als dieses Gefühl weiterzugeben?
In diesem Sinne: ¡Pura Vida!

3 comments

  1. Costa Rica ist eines der schönsten Länder Mittelamerikas, die Leute haben Schulbildung und achten mehr auf ihre Umwelt wie in anderen Entwicklungsländern.

  2. Bei diesem Bericht, bekommt man gleich Lust sich in den Flieger zu setzen und Urlaub zu machen. Leider ist es in Costa-Rica natürlich im Sommer immer etwas risikoreich und man muss hoffen das dieses schöne Land nich durch einen Hurrikan bedroht wird

  3. Traveller

    Costa Rica ist definitiv eine Reise wert, auch wenn mir das Essen nicht sooo zusagt. Die Natur ist atemberaubend schön, die Ticos sehen alles recht locker und sind super nett.

    Pura Vida 🙂