Die Provence in Frankreich ist berühmt für römische Geschichte und farbenprächtige Natur

Die ersten Vöglein zwitschern das Frühlingslied schon vom Dach, während sich die Tage wieder mehr Zeit lassen und das großzügige „Mehr“ an Licht für gute Laune sorgt. Es ist unbestreitbar: Der Sommer naht! Und mit ihm die schiere Reiselust.

Ihr wisst noch nicht, wohin die Reise dieses Jahr führen soll? Dann mache ich mit dem heutigen Artikel einen Vorschlag: die französische Provence. Nein, rümpft nicht die Nase, zieht auch nicht eure Stirn in Kraus: Die Provence ist lange nicht so verstaubt wie allgemeinhin so angenommen. Ganz im Gegenteil! Sie besticht durch Farbvielfalt und Lichtschauspiel, einer eigenwilligen Gastfreundschaft und den einzigartigen Sehenswürdigkeiten.

Wer an Urlaub in Frankreich denkt, denkt erst einmal an lange Fladenbrote, Pizza und natürlich an das Mittelmeer. Das herrliche Mittelmeer lockt natürlich järhlich viele Touristen an, aber ich spreche von den Gebieten um das östliche Luberon, die Alpillen und das Vaucluse-Hochplateu. Zwar ist das geographische Gebiet um die Provence nicht genauestens definiert, so sind diese drei Gebiete jedoch die Paradebeispiele eines prächtigen, jedoch eher zurück haltenden Frankreichs.

Was also ist jetzt so herrlich an dem Gebiet? Erst einmal ist die Provence das lichtdurchfluteste und wärmste Frankreich. Hier scheint sehr viel öfter die Sonne als im restlichen Land und überzeugt somit mit standfesten Temperaturen und sonniger Laune. Zusätzlich ist die Natur ein einzigartiges Zusammenspiel von Licht, Farbe und Kompositionen. Lavendelfelder liegen den Bergen regelrecht zu Füßen und jede Kleinigkeit scheint sich malerisch in ein großes Ganzes zu fügen. Kein Wunder, dass zahlreiche große Künstler und Maler sich von der Landschaft inspiriert und zu großen Werken aufgefordert gefühlt haben!

Zudem haben die Römer ihre ewigen Fußabdrücke im Sand der Zeit hinterlassen: Architektonische Glanzleistungen „wuchern“ in den einzelnen Gegenden und schnell ist dem Gast ersichtlich, was der Römer wollte: Für die Ewigkeit bauen und dabei imposant und trotzdem wunderschön erscheinen. Nun, das ist den Römern gelungen – und bietet Euch somit eine einzige Wohltat für´s Auge und das kulturelle Herz.

Unbedingt besuchen solltet Ihr die Städte Avignon und Aix en Provence. In Avignon könnt ihr die Geschichte des mittelalterlichen Frankreichs atmen: Die vielen kleinen Kirchen erzählen auf interessanter Weise von einer bewegten Vergangenheit. Währenddessen in Aix en Provence das schiere Leben tobt. Sie ist nämlich eine gemütliche Studentenstadt, in der Frankreich regelrecht aufblüht. Das kulturelle Geschehen will hier einfach kein Ende nehmen! Verschnaufpausen gönnen Euch die vielen kleinen Cafés und Kneipen, in denen Ihr Luft holen und mit aufgeschlossenen Franzosen plaudern könnt! Und hier findet Ihr gleich das passende Reiseangebot dazu.

3 comments

  1. Mediterrane Küche, fruchtigen Rosé- und aromatischen Weißweine gepaart mit einer traumhaften Landschaft… Ab einer Höhenlagen von 300 m befinden sich übrigens die berühmten Lavendelfelder vom oberen Bild.
    Ich bin dabei. Wann geht es los 😉

  2. Wer viel Wein mag, dem würde ich auch noch das Gebiet zwischen dem Mont Ventoux und Bollène empfehlen. Aber gerade auch der Mont Ventoux selbst ist ein Highlight im Norden der Provence.